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Die Legenden zu Bruchtal

 

 

 

Dies sind die Legenden aus den Ringbüchern von J. R R. Tolkien zu unserer Zucht.

 

Bruchtal, Imladris oder auch Rivendell

Lúthien Tinuviél

Galadriél

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Bruchtal oder Imladris ( Rivendell )

Karte von Mittelerde

 

Im Jahre 1697 des Zweiten Zeitalters, nach dem Krieg der Elben gegen Sauron, floh der Halb-Elbe Elrond mit den letzten überlebenden Gwaith – i – Mirdain aus Eregion. Während das Reich der Elbenschmiede zum größten Teil zerstört wurde, fand die kleine Schar Zuflucht in den tiefen Tälern im äußersten Osten Eriadors am Fuß des Nebelgebirges und errichtete dort zwischen den Flüssen Weißquell und Lautwasser Imladris oder Bruchtal. Dieses „Letzte Haus Östlich des Meeres“, ein Sitz der Weisheit und der Gelehrsamkeit, bot fortan allen Elben und Menschen, die guten Willen waren, eine Heimatsatt. Hier fand Bilbo Beutlin, wie später der Bund des Rings, eine Zuflucht. Das Haus und das Tal wurden von einem Elbenzauber geschützt, der die Flüsse an beiden Seiten ansteigen ließ und Eindringlinge abwehrte. Bruchtal überdauerte alle Kriege des Zweiten und Dritten Zeitalters. Auch die Dúnedain, besonders die Stammeshäuptlinge des Nördlichen Königreiches, weilten als Gäste in Bruchtal. Nach dem Ringkrieg verließ Elrond sein Haus, um in die Unsterblichen Lande zu ziehen, aber Elrohir, Elladan und Celeborn blieben mit vielen anderen Elben dort, bis im Vierten Zeitalter die letzten Elbenschiffe aus den Grauen Anfurten ausliefen.   

 

 

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Lúthien Tinuviél

 

Elbenfürstin von Doriath. Lúthien Tinuviel war die Tochter des Grauelbenkönigs Thingol und der Maia Melian. In den Zeitaltern der Sterne geboren, galt sie als die schönste Jungfrau, die die Welt je gesehen hatte. Im Jahre 465 des Ersten Zeitalters der Sonne begegnete sie dem sterblichen Edain – Helden Beren, und beide verliebten sich ineinander. König Thingol billigte die Verbindung jedoch nicht und stellte Beren vor eine offensichtlich unmögliche zu lösende Aufgabe – die Suche nach dem Silmaril. Trotz vieler Gefahren beteiligte sich Lúthien Tinuviel an dieser Suche. Mit Huan, dem Wolfshund der Valar, überwand sie Sauron auf der Insel der Werwölfe und befreite Beren, der durch widrige Umstände in seine Gefangenschaft geraten war, aus dem Kerker. Sie zog dann mit ihm nach Angband, wo sie es ihrem Geliebten durch einen Zauberspruch ermöglichte, den Silmaril aus der eisernen Krone Morgoths zu schneiden. Obwohl Beren damit die Bedingung Thingols erfüllt hatte, kostete es ihn das Leben. Lúthien Tinuviel überließ sich daraufhin ihrer Trauer, dass sie dahinsiechte und starb. Als sie jedoch vor Manwe, dem Herrn der Toten, stand, wurde er durch ihr Klagelied so gerührt, dass er dem Paar ein zweites, sterbliches Leben schenkte. Endlich wieder mit Beren vereint, gebar sie ihm Dior, ihr einziges Kind. Beren und Lúthien Tinuviel lebten noch vierzig Jahre zusammen in Ossiriand, bevor sie zum zweiten Mal – und diesmal unwiderruflich – starben.

 

 

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Galadriél

 

„Mädchen, mit einem Strahlenkranz gekrönt“: Die Tochter von Finarfin und Earwen, Schwester von Finrod Felagund und Großmutter von Arwen spielt im „Herrn der Ringe“ nur eine untergeordnete Rolle, ähnlich wie ihr Schwiegersohn Elrond, ist aber, wie dieser, eine der bedeutendsten und mächtigsten Personen unter den Elben des Dritten Zeitalters.

 

Sie trat früh als starke Persönlichkeit in Erscheinung; bei der Rebellion der Noldor gegen die Valar war sie eine der treibenden Kräfte. Am Ende des Ersten Zeitalters blieb sie, anders als viele ihrer Verwandten, in Mittelerde – ob freiwillig oder unter einem Bann der Valar, ist unklar, da sich Tolkiens Erklärungen hiezu widersprechen. Für diese stolze und hochmütige Frau, die nach dem Tod von Gil – galad der Erbfolge entsprechend Hohe Königin gewesen wäre und von vielen auch als solche betrachtet wurde (Hoher König der Noldor), war Lórien, über das sie am Ende des Dritten Zeitalters mit ihrem Gemahl Celeborn herrschte, ein unbedeutendes, kleines Reich; doch war sie im Laufe der Zeit weise geworden.

 

Ihre größte Prüfung bestand sie, als sie den Herrscherring zurückwies, den Frodo ihr anbot. Galadriel hatte viel erlebt und an fast allen bedeutenden Ereignissen des Zweiten und Dritten Zeitalters Anteil gehabt. Über ihre Mutter war sie mit Thingol verwandt und durfte deshalb Doriath betreten, wo sie sich mit Melian anfreundete und von ihr viel Weisheit und Magie lernte, wie man an Galadriels Spiegel und Galadriels Phiole sieht. Entweder heiratete sie hier in Menegroth Celeborn, oder er war schon mit ihr über die Helcaraxe gekommen; hier sind die Quellen nicht eindeutig. Auf jeden Fall blieb er nach dem Ende des Ersten Zeitalters freiwillig mit ihr in Mittelerde.

 

Nach der Zerstörung von Menegroth wohnten sie in Lindon und Eregion, wo sie sich an der Gründung von Ost – in – Edhil beteiligten (etwa 750 ZZ). Als Sauron sich bei Celebrimbor und seinen Kollegen einschmeichelte, wollte Galadriel damit nichts zu tun haben und zog durch Moria nach Lórien und später nach Bruchtal, Celeborn, der Zwerge nicht ausstehen konnte, blieb zurück. Er beteiligte sich am Kampf gegen Sauron und kam nach dem Sieg 1707 ZZ nach Bruchtal, wo Galadriel ihn wieder traf. Nach Amroths Tod 1981 DZ zogen sie nach Lórien und übernahmen dort die Herrschaft. Sie konnten Lórien gegen alle Angriffe verteidigen und bewahren; hierbei halfen Galadriel die bei Melian gelernte Magie und der Ring des Wassers Nenya, den sie ebenso von Celebrimbor erhalten hatte wie vielleicht auch den Elessar, den sie ihrer Tochter Celebrian schenkte und diese ihrer Tochter Arwen. Eventuell aber bewahrte sie auch den wahren Elessar von Earendil in Lórien, den ihr nach einer anderen Geschichte Oloin aus Aman gebracht haben sollte, als Geschenk von Yavanna, um Lóien besser zu behüten. Auf jeden Fall kannte sie Gandalf gut und schätzte ihn, gemeinsam mit ihm drängte sie nach der von ihr veranlassten Gründung des Weißen Rates 2463 DZ auf ein entschiedenes Vorgehen gegen Sauron. Nach dem Ringkrieg ging Galadriel mit Gandalf und den anderen Ringträgern in den Westen, nach Aman.

 

Galadriels Vatername war Artanis (Quenya: „Edle Frau“), ihre Mutter gab ihr den Namen Nerwen(„Männermädchen“), ihr Gatte nannte sie wegen ihres einzigartigen gol- und silberblonden Haares Alatáriel (quenya: „Mädchen, mit einem Strahlenkranz gekrönt“), die Sindarin – Form dieses Namens war Galadriel.   

 

 

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Èowyn

 

„Freude an Pferden“ im Altenglischen: die „Jungfrau von Rohan“, „Schildmagd von Rohan“, „Weiße Dame von Rohan“, die 2995 DZ geborene Schwester von Eómer, Tochter von Èomund und Théodwyn, der Schwester von König Théoden von Rohan. In den Jahren vor dem Ringkrieg Krankenpflegerin für den König, der von Grima Schlangenzunge in Passivität und Senilität getrieben wurde. Nach der Heilung von Théoden und dessen Abreise in den Krieg sollte sie das Land hüten, schlich sich jedoch verkleidet als Soldat Dernhelm mit in die Schlacht und tötete den Schwarzen Heermeister. Unglücklich verliebt in Aragorn II, fand sie in Faramir (II) Ersatz, heiratete ihn und wurde Fürstin von Ithilien.  

 

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unser A - Wurf

 

Arien aus Bruchtal Amras aus Bruchtal
Aragorn II aus Bruchtal Altariel aus Bruchtal
Arwen aus Bruchtal Amrod aus Bruchtal

 

 

Ariën

 

Wächterin der Sonne. Ariën war eine Maia, die einst als Feuergeist Vana, der Ewigjungen, in den Gärten von Valinor diente. Nach der Zerstörung der Bäume des Lichts nahm Ariën die einzig übriggebliebene Frucht des Goldenen Baumes und fuhr mit ihr in einem von Aule geschmiedeten Schiff über die Himmel. Als Wächterin der Sonne wird sie wie kein anderer Maia – Geist von Sterblichen geliebt.

 

Ein feuerherziges Mädchen aus den Gärten der Valië Vána, von dem das Sonnenschiff Anar über den Himmel gelenkt wurde. Ariëns Augen strahlten so hell, dass selbst die Eldar nicht hineinblicken konnten, „und als sie Valinor verließ, gab sie die Gestalt und Hülle auf, die sie wie die Valar dort getragen hatte, und erschien wie eine nackte Flamme“. Als sie zum erstenmal aufstieg, fuhr sie von Westen nach Osten über den Himmel; später ließ man sie nach jeder Fahrt eine Weile am westlichen Himmel; später ließ man sie nach jeder Fahrt eine Weile am westlichen Rand des Außenmeeres ruhen, bevor sie von Ulmos Dienern unter der Erde nach Osten gebracht wurde, wo sie von neuem aufging. Weil sie pünktlicher war und ihre Bahn besser einhielt als der Mondfährmann Tilion, zählte man die Tage Ariëns Ruhepausen. Dies ist die Geschichte, so wie sie im Narsilion erzählt wird. Nach einer anderen Version befuhr Ariën mit der Sonne schon vor der Zeit der Zwei Bäume den Himmel und wurde von Melkor vergewaltigt. Darum hatten manche Elben Vorbehalte gegen das Sonnenlicht: Es galt befleckt.   

 

 

Aragorn II.

 

Dúnedain – Stammesfürst von Arnor. Zur Zeit des Ringkrieges war Aragorn II. der sechzehnte und letzte Stammesfürst der Dúnedain. Im Jahre 2931 des Dritten Zeitalters geboren, wurde Aragorn von dem  Halb – Elben Elrond in Bruchtal aufgezogen. Mit zwanzig Jahren begegnete er Elronds Tochter Arwen, und beide verliebten sich ineinander. Elrond wollte jedoch erst in die Verbindung einwilligen, wenn Aragorn der rechtmäßige König von Arnor und Gondor geworden war. Um das zu erreichen, bereiste Aragorn die Länder des Westens und kämpfte für die Rechte der Freien Völker. Er trug viele Namen: Thengel, Ecthelion, Thorongil; Elbenstein, Elessar und Streicher. Als Herrscher der Dúnedain war Aragorn mit einer dreimal längeren Lebensspanne als gewöhnliche Menschen gesegnet. Im Jahre 2956 begegnete er dem Zauberer Gandalf, und beide wurden Verbündete und Freunde. Im Jahre 3018 kam er nach Bree, wo er die Bekanntschaft des Ringträgers Frodo Beutlin machte, und schloss sich in Bruchtal der Gemeinschaft des Ringes an. Als Gandalf von dem Balrog in Moria scheinbar tödlich verletzt worden war, wurde Aragorn der Führer der Gefährten. Im Ringkrieg trug er entscheidend dazu bei, das Heer Sarumans in der Schlacht von Homburg in die Flucht zu schlagen. Er sammelte die Toten Krieger von Dunharg um sich und eroberte die Flotte der Corsaren  bei Pelargir. Sein Eingreifen in die Schlacht auf den Pelennor – Feldern rettete Gondor, und er befehligte die Truppen der westlichen Streitkräfte vor dem Schwarzen Tor von Mordor. Nach dem Krieg wurde Aragorn als König Elessar („Elbenstein“) des Wiedervereinigten Königreichs gekrönt und vermählte sich mit Arwen. Während des nächsten Jahrhunderts weitete Aragorn seine Herrschaft auf die meisten westlichen Länder von Mittelerde aus. Seine Gattin schenkte ihm mehrere Töchter und einen Sohn, Eldarion, der nach Aragorns Tod im Jahre 120 des Vierten Zeitalters König wurde und lange und gerecht regierte.    

 

 

Arwen

 

Elbenfürstin von Bruchtal. Arwen war die Tochter des Halb – Elben Elrond und der Königin Celebrian. Im Jahre 241 des Dritten Zeitalters der Sonne geboren, galt sie als die schönste Frau ihrer Zeit. Den Elben war sie als Abendstern bekannt, von den Menschen wurde sie gewöhnlich Undómiel, die „Abendmaid“, genannt. Sie lebte fast dreitausend Jahre lang in Bruchtal und Lothlórien. Im Jahre 2951 begegnete sie Aragorn, den rechtmäßigen Erben der Dúnedain – Königreiche, und verliebte sich in ihn. Im Jahre 2980 verlobten sie sich einander an, aber Elrond untersagte die Heirat, bis Aragorn König geworden war. Im Ringkrieg suchte Aragorn Elronds Bedingungen zu erfüllen und vermählte sich daraufhin mit Arwen, die sich daraufhin entschied, das Schicksal der Menschen zu teilen und sterblich zu werden. Sie gebar Aragorn mehrere Töchter und einen Sohn, und beide herrschten glücklich und weise bis zu Aragorns Tod im Jahre 120 des Vierten Zeitalters. Im folgenden Jahr ging Arwen zurück nach Lothlórien, wo sie auf dem Cerin Amroth – dem Hügel, an dem sie sich Aragorn anverlobt hatte – starb.   

 

 

Amras

 

Zwillingsbruder von Marod, jüngster Sohn Feanors; wie Amrod beim Angriff auf Earendils Volk an den Sirionmündungen erschlagen.

 

 

Altariel

 

Weibliche Schönheit ist bei den Elben niemals nur erotische Attraktivität: Sie ist zugleich ein magisches Potential, ein Glanz, der Freunde beseligen und Feinde in die Flucht schlagen kann. Von solcher Schönheit war Galadriel, die Herrin von Lórien, der Frodo den Herrscherring geben wollte. Galadriel war eine Seherin und wusste auch ohne den Ring schon, was dann aus ihr werden würde: eine dunkle Königin, schön und entsetzlich wie Sturm und Blitz. „Alle werden mich lieben und verzweifeln.“

 

Ihre Macht oder ihr „Zauber“ bestand nicht in gewöhnlicher Telepathie oder Hellsicht. Sie vermochte anderen „ins Herz zu blicken“, das heißt, auch diejenigen Absichten darin zu erkennen, die im Kopf noch lange nicht fertig waren.

 

Sie stammte aus den edelsten Häusern von Aman und war mit den drei Lichtelbenvölkern verwandt: Ihr Vater war Finarfin von den Noldor, ihre Großmutter Indis von den Vanyar, ihre Mutter Earwen, die Tochter des Teleri – Fürsten Olwe von Alqualonde. Von ihren Brüdern stand ihr Finrod am nächsten.

 

Ihr Haar war berühmt, weil es golden und silbern zugleich schimmerte. (Gimli war nicht der erste, der auf die Idee kam, sie um eine Strähne davon zu bitten.) Von ihrer Mutter hatte sie den Namen Nerwen, „Mann – Mädchen“, erhalten, und in ihrer Jugend hatte sie amazonische Neigungen. Sie lernte lesen und schreiben (was bei den schicksalsträchtig); außerdem war sie sehr groß und nahm es als Athletin mit den Männern auf.

 

Beim Aufbruch der Noldor aus dem verdunkelten Valinor zog sie mit der zweiten, von Fingolfin angeführten Schar, die über die Helcaraxe nach Mittelerde gelangte. Sie missbilligte Feanors Empörung, teilte aber sein Verlangen, aus dem engen Paradies von Valinor in die unbewachten Länder zu entkommen und dort nach eigenem Gutdünken zu leben. Obwohl unbeteiligt an dem Sippenmord von Alqualonde, wurde sie durch Mandos´ Spruch mitverurteilt.

 

Lange wohnte sie in Menegroth, wo sie sich mit Celeborn vermählte und die Freundschaft der Königin Melian gewann. Die Kriege gegen Morgoth hielt sie für aussichtslos, wenn die Noldor dabei auf sich allein gestellt blieben; deshalb ging sie, schon bevor Nargothrond und Gondolin gefallen waren, in die Länder östlich der red Luin, um Hilfe von den Nandor – Völkern zu erlangen. Im Zweiten Zeitalter schlug sie die von den Valar angebotene Verzeihung aus und blieb in Mittelerde. Um das Jahr 700 Z. Z. half sie, das Noldor – Reich von Eregion zu begründen. Als Saurons Einfluss sich dort bemerkbar machte, ging sie mit ihrem Gefolge durch die Stollen von Moria nach Laurelindórinan (Lórien), wo sie die verstreut lebenden Waldelben dazu bewog, sich zu sammeln und zur Verteidigung ihres Landes bereit zu machen. Dorthin brachte ihr Celebrimbor vor seinem Ende den Weißen Ring Nenya, mit dessen Kraft sie die Verwüstungen der Zeit von Lórien fernhalten konnte.

 

Im Dritten Zeitalter wanderte sie weit in Mittelerde umher, meistens zusammen mit Celeborn, und kehrte immer wieder zu den Waldelbenvölkern im Osten zurück. Nach Amroths Tod (1981 D. Z.) ließ sie sich mit Celeborn wieder in Lórien nieder, um die Reste der Galadhrim vor der Vernichtung zu bewahren. Alle Elbenvölker neigten zum Isolationismus – schon unter Elben, viel mehr noch gegenüber den Menschen und Zwergen - , aber Galadriel drang darauf, ihre Kräfte gegen den gemeinsamen Feind zu vereinen. Sie war es, die zuerst den Weißen rat einberief (2463 D.Z.) und gemeinsam mit Gandalf zu einem schnellen Vorgehen gegen die Macht in Dol Guldur riet.

 

Nach der Vernichtung des Herrscherrings und dem Einsturz von Baraddur erlosch auch die Macht der drei Elbenringe, und Galadriel begann die Ermüdung und den Überdruss der Jahre zu spüren. Immerhin hatte sie noch die Kraft, die Mauern von Dol Guldur niederzulegen; dann besuchte sie die Krönung und Hochzeit König Elessars mit ihrer Enkelin Arwen. Zwei Jahre später ritt sie aus Lórien fort und bestieg zusammen mit Gandalf, Elrond, Frodo und Bilbo das Schiff an den Grauen Anfurten.

 

Galadriels wohltätige Macht in Lórien bekundete sich in den Blumen und Bäumen, die sie dort wachsen ließ. Dies waren Elanor und Niphredil, vor allem aber die gewaltigen Mallorn – Bäume, die nirgendwo anders in Mitterlerde wuchsen, bis Sam Gamdschie einen davon auf der Festwiese von Hobbingen pflanzte. Die Samen hatte ihr Gil – galad gegeben, weil sie in Lindon nicht gediehen; und Gil – galad hatte sie von seinem Freund Aldarion aus Númenor bekommen.    

 

 

Amrod

 

Zwillingsbruder von Marod, jüngster Sohn Feanors; wie Aras beim Angriff auf Earendils Volk an den Sirionmündungen erschlagen.

 

 

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unser B - Wurf

 

Bilbo aus Bruchtal Balar aus Bruchtal
Boromir aus Bruchtal Beruthiel aus Bruchtal
Belegost aus Bruchtal Belain aus Bruchtal

 

 

Bilbo Beutlin

 

Hobbit des Auenlandes. Im Jahre 2890 des Dritten Zeitalters geboren, blieb Bilbo zeit seines Lebens ein Junggeselle. Er wohnte in Beutelsend im Auenland. Im Jahr 2941 wurde Bilbo von einem Zauberer und dreizehn Zwergen überredet, sich an einer abenteuerlichen Reise zu beteiligen, an deren Ende Smaug der Goldene Drache erschlagen und das Zwergenreich unter dem Berg wieder errichtet wurde. Mit einem Teil des Drachengoldes, das er bei diesem Abenteuer erlangt hatte, kehrte Bilbo für die nächsten sechzig Jahre ins Auenland zurück. Bei seiner Reise war er jedoch in den Besitz eines geheimnisvollen Ringes gelangt, der die Eigenschaft hatte, seinen Träger unsichtbar zu machen. Erst später stellte sich heraus, dass dies der Eine Ring war, der Sauron, dem Herrn der Ringe, gehörte. Im Jahre 3001 verschwand Bilbo bei seiner Geburtstagsfeier vor den Augen der eingeladenen Gäste, überließ sein Vermögen, sein Haus und den Einen Ring seinem Vetter und Adoptivsohn Frodo Beutlin und zog sich nach Bruchtal zurück, wo er in den folgenden zwanzig Jahren ein mönchisches Leben führte. Er schrieb Gedichte, Erzählungen und seine Memoiren sowie ein gelehrtes dreibändiges Werk „Übersetzungen aus dem Elbischen“. Nach dem Ringkrieg segelte Bilbo im Alter von 131 Jahren zusammen mit Frodo in die Unsterblichen Lande.   

 

 

Boromir

 

Dúnedain – Fürst von Gondor. Im Jahre 2978 des Dritten Zeitalters als ältester Sohn Denethors II., des Herrschenden Truchsesses von Gondor, geboren, schien Boromir vom Schicksal begünstigt. Er war großgewachsen, tapfer und von edlem Antlitz. Im Jahre 3018 verteidigte er Osgiliath gegen die Streitkräfte Saurons. Nach einem prophetischen Traum zog er in das Elbenreich von Bruchtal und wurde ein Mitglied der Gemeinschaft des Ringes. Nachdem er mit seinen Gefährten viele Gefahren überstanden hatte, überkam ihn unweit der Rauros – Fälle der unwiderstehliche Wunsch, den Einen Ring in seinen Besitz zu bringen und Frodo Beutlin, den Ringträger, zu ermorden. Obgleich Boromir sein Vorhaben bald tief darauf bereute, musste Frodo seine Reise ohne ihn, nur mit Samweis Gamdschie als Gefährten, fortsetzen. Kurz darauf starb Boromir bei einem Kampf mit den Orks, in dem er tapfer die Hobbits Meriadoc Brandybock und Peregrin Tuk verteidigt hatte. Er wurde in einem Schiff auf den Rauros – Fällen bestattet.   

 

 

Belegost

 

Eines der beiden großen Zwergenreiche, die im Zweiten Zeitalter der Sterne in den Blauen Bergen in Beleriand errichtet wurden. Während Belegost ein Wort aus dem Elbischen ist und „Große Festung“ bedeutet, wurde es in Khuzdul, der Sprache der Zwerge, Gabilgathol genannt. Die Zwerge Belegosts waren die ersten, die Berleriand betraten, und gehörten zu den besten Schmieden und Bildhauern auf Mittelerde. Sie waren die ersten, die Kettenhemden herstellten. Sie trieben einen regen Handel mit den Sindar, und auf Bitten des Grau – Elben – Königs Thingol schufen sie die tausend Grotten Meneroths, das wohl schönste aller Reiche. Im Juwelenkrieg errangen die Zwerge von Belegost großen Ruhm, da sie allein in der Schlacht der Ungezählten Tränen dank der von ihnen geschmiedeten Stahlmasken, die ihre Gesichter schützten, dem Feuer der Drachen widerstehen konnten. Obgleich der König von Belegost, Azaghoel, in dieser Schlacht getötet wurde, verletzte er den Drachen Glaurung und zwang ihn, mitsamt seiner Drachenbrut das Schlachtfeld zu verlassen. Doch so tapfer die Zwerge von Belegost auch sein mochten – als der Krieg des Zorns endete, wurde ihr Reich mit allen Ländern Beleriands vom Meer verschlungen. Die wenigen, die überlebten, flohen nach Osten und fanden Zuflucht in den Hallen von Khazad – dúm.   

 

 

Balar

 

Ursprünglich war Balar ein Teil von Tol Eressea, der schwimmenden Insel, die Ulmo, der Herr des Meeres, benutzte, um die Teleri in die Unsterblichen Lande zu tragen. Doch in der Bucht von Balar vor der Küste Beleriands lief die Insel auf Grund, und der Balar genannte Teil brach ab und blieb dort liegen. Balar war der bevorzugte Aufenthaltsort des Dieners Ulmos, Osse, des Herrn der Wogen, und seine Küsten waren berühmt wegen ihres Reichtums an Perlen. Die Insel wurde Teil des Herrschaftsbereichs von Cirdan und der Falathrim, und während des Krieges von Beleriand wurde sie ein Zufluchtsort der Sindar und danach der Noldor unter Gil – galad. Am Ende des Krieges des Zorns, mit dem das Erste Zeitalter der Sonne endete, soll sie, wie es heißt, mit dem übrigen Beleriand im Meer versunken sein.   

 

 

Berúthiel

 

Gandalf finde den Weg in dunkler Nacht so sicher wie die Katzen der Königin Berúthiel, sagte Aragorn zur Beruhigung der Gefährten in den Stollen von Moria. Berúthiel, die Gattin Tarannon Falasturs, des zwölften Königs von Gondor (830 – 913 D.Z.), war eine sprichwörtliche Katzennärrin. Sie soll ihre Katzen abgerichtet haben, die Geheimnisse ihrer Nachbarn auszuspionieren. Sie schenkte ihrem Mann keine Kinder und war auch sonst unausstehlich. Der König setzte sie schließlich mit allen ihren Katzen auf ein Schiff und ließ sie bei Nordwind aufs Meer hinaus treiben. Zuletzt wurde das Schiff gesehen, „wie es unter einem Sichelmond an der Küste von Umbar vorbeiflog, mit einer Katze auf der Mastspitze und einer anderen als Galionsfigur am Bug“.   

 

 

Belain

 

Das Grau –Elben – oder Sindarim Wort bedeutet „Mächte“ und bezieht sich auf jene Valar, die die Welt gestalteten. Siehe auch Valar.

 

Als Ea, „Die Welt Die Ist“, entstand, wurde sie zuerst von den Ainur, den „Heiligen“, bewohnt. In den Zeitlosen Hallen waren sie reine Geister gewesen, doch als sie die Welt betraten, nahmen sie irdische Formen an, und nunmehr unterschieden sich die weniger mächtigen Maiar von den fünfzehn göttergleichen Valar, den Mächten von Arda.

 

Zunächst formten die Maiar und Valar die groben Umrisse der Welt, doch ein Streit zwischen den valar beeinträchtigte ihr Werk. Aber im Laufe der Zeit entstand auf einer Insel inmitten eines riesigen Sees auf Mittelerde das erste Reich der Valar, das Almaren genannt wurde, und die ganze Welt wurde von zwei Leuchten erhellt, die im Norden und im Süden von Alaren standen. Dann erhob sich einer der Valar gegen den anderen, zerstörte sie Großen Leuchten und ernichtete Almaren mit seinen herrlichen Gärten.

 

So verließen die Valar Mittelerde un zogen nach Westen auf den Kontinent Aman, wo sie ihr zweites Reich errichteten, das noch prächtiger war als das erste. Dieses Reich wurde Valinor genannt, und seine Hauptstadt mit ihren vielen Kuppeln, Glocken und gewaltigen Hallen hieß Valimar. Zu dieser Zeit erhellten die Bäume der Valar mit ihrem goldenen und silbernen Ewigen Licht ganz Aman.

 

Der Herrscher der Valar ist Manwe, der Herr der Winde, der auf dem höchsten Berg von Arda, dem Taniquetil, wohnt. Ihm ist ganz Arda untertan, doch sein liebstes Element ist die Luft, und deshalb wird er Súlimo genannt, der „Herr des Atems von Arda“. Er sitzt, in azurne Gewänder gekleidet, auf einem reich verzierten Thron, sein aus Saphiren geschnittenes Zepter in der Hand. Auch seine Augen sind wie Saphire, aber heller als diese und furchteinflößend wie ein Blitz. Manwe sieht alles, was auf der Welt geschieht.

 

Mit ihm herrscht in den Hallen von Ilmarin, der „Wohnung der Hohen Lüfte“, die Königin der Valar, seine Gemahlin Varda, die Herrin der Gestirne, auf deren Antlitz noch das Licht Ilúvatars leuchtet. Varda schuf die Sterne, und deshalb nennen die Elben sie Elentári oder Elbereth, die „Sternenkönigin“. Von allen Valar haben die Elben Varda am tiefsten ins Herz geschlossen, denn es waren ihre Sterne, die sie ins Leben riefen, und ein Teil dieses Lichts liegt immer noch in ihren Augen. Um deser Tat willen preisen die Elben sie in ihren Liedern und Gedichten, in denen sie oft Tintalle, „Die Entzünderin“, genannt wird.

 

Der nach Manwe Höchste Valar ist Ulmo, dessen Element das Wasser ist. Er ist der Herr der Meere, den alle Seeleute kennen und den die Zwerge und Orks fürchten. Gewöhnlich lebt er gestaltlos in seiner tiefen Wasserwelt, oft aber erhebt er sich in eine hohe Flutwelle. Sein Helm wird von Wogen gekrönt, und seine Rüstung ist smaragdgrün und silbern. Er verkündet seine Ankunft mit den von dem Maia Salmar geschliffenen weißen Muschelhörnchen Ulumúri. Doch seine Gestalt ist nicht immer furchteinflössend, denn er zeigt sich auch im Regen des Frühlings und in den Brunnen, im Plätschern der Bäche und Flüsse, im Rauschen der Ströme und in den Gezeiten des Meeres.

 

Yavanna schenkt der Welt Nahrung, und ihr Name bedeutet „Spenderin der Früchte“. Doch ist sie auch als Kementári bekannt, die „Königin der Erde“. Sie nimmt viele Gestalten an, aber oft erscheint sie hoch aufragend und in grüne Gewänder gehüllt. Alle, welche die Früchte der Erde lieben, lieben auch Yavanna. Sie ist die Kraft, welche die Blume zum Blühen bringt, und die ersten Samen aller Olvar der Welt wurden von ihr ersonnen und gepflanzt.

 

Als ihr Gemahl, mit dem sie das Element der Erde teilt, ist Aule der Schmied, der Erschaffer der Berge, der Erfinder der Metalle und Edelsteine und der Meister aller handwerklichen Fertigkeiten. Von den Zwergen wird er Mahal, der „Macher“, genannt, denn er ist es, der dieses Volk aus Erde und Stein schuf. Er war es auch, der die Leuchten der Valar schmiedete und die Schiffe baute, die das Licht der Sonne und des Mondes trugen.

 

Tiefer noch als die Wohnung Ales liegen die Hallen Mandos – das Haus der Toten im Westen der Unsterblichen Lande, wo Ekkaia, das Umzingelnde Meer, an das Ufer schlägt. Hier lebt der Vala Námo, der jedoch von allen Mandos, der Schicksalsrichter, genannt wird.

 

Unweit des Hauses der Toten an der Westküste wohnt Mandos Schwester Nienna, die Klagerin. Sie ist in Trauerkleider gehüllt, Tränen fließen über ihr Gesicht, und ihr Haus steht vor den Wällen der nicht Verzweiflung, sondern auch Mitleid und Trauer, was sie verkörpert, und aus den Tränen, die sie weint, wird vieles geboren, was das Leben erhält.

 

In den südlichen Regionen von Valimor liegen die schönen Wälder, in denen Orome lebt, der Jäger Zähmer wilder Tiere. Alle Reitervölker lieben ihn, ebenso die Jäger, Hirten und Waldbewohner.

 

Diese acht Valar werden Aratae genannt, die mächtigsten ihres Geschlechts in den Sphären der Welt. Doch es gibt noch sechs weitere und einen, der sich dem Bösen zuwandte und deshalb als letzter genannt wird.

 

Diejenigen, die nach ewiger Jugend trachten, verehren Vána, die Gemahlin Oromes und jüngere Schwester Yavannas. Vána bedeutet „Die Ewigjunge“, sie besitzt Gärten mit goldenen Blumen, und nichts liebt sie so sehr wie die Blüten der Blumen und den Gesang der Vögel.

 

Nessa die Tänzerin ist Oromes Schwester. Sie hat die flinken Geschöpfe der Wälder in ihr Herz geschlossen, die gerne zu ihr kommen, denn sie ist selbst ein unruhiger Geist, der unablässig auf dem grünen, nie verwelkenden Gras von Valinor tanzt.

 

Nessas Gemahl ist Tulkas der Stare, der als Astaldo, „Der Tapfere“, genannt. Er ist der kräftigste aller Valar, schnell und unermüdlich, mit goldenem Haar und goldenem Bart. Selbst im Krieg trägt er keine Waffen, denn durch seine bloße Stärke und seinen Mut überwindet er alle Feinde.

 

Der Bruder Mandos ist Lórien, der Herr der Träume. Wie Mandos wird er nach seinem Wohnsitz – dem schönsten Garten auf Arda – benannt. Sein wirklicher Name ist Irmo, aber jeder kennt ihn nur als Lórien, den König der Träume und Visionen.

 

In den herrlichen Gärten von Lórien liegt der See Lórellin mit einer in Nebel gehüllten Insel. Hier lebt Este die Heilerin. Sie trägt einen grauen Mantel und gewährt jeden, der danach verlangt, Ruhe. Sie wird von allen gepriesen, doch ihre Gaben werden am stärksten von denen begehrt, die tief leiden.

 

Die Vala Vaire ist die Gemahlin Mandos und wird die Weberin genannt. In den Hallen ihres Gatten webt sie unaufhörlich einen Teppich, dessen Muster Geschehnisse bilden, die erst viel später eintreten.

 

Der letzte Vala war einst der mächtigste Ainur überhaupt. Sein Name ist Melkor, „Der, der in Macht erstekt“. Er besaß dieselben Fähigkeiten wie alle Valar, aber sein Reich war die Dunkelheit und Kälte. Tief unter den Bergen von Mittelerde errichetete er seine Festung Utumno und seine Waffenkammer Angband. In Arda führte er fünf große Kriege gegen die Valar und löschte das schönste Licht der Welt, indem er die Großen Leuchten und die Bäume der Valar zerstörte. Die Elben nannten ihn Morgoth, den „Dunklen Feind“. Dieser Kriegskönig ragte auch wie ein Turm, eine eiserne Krone auf dem Haupt, angetan mit einer schwarzen Rüstung und geschützt durch einen gewaltigen schwarzen Schild. Das Feuer des Bösen brannte in seinen Augen, und sein Gesicht war gezeichnet von Hass und Wut. Doch im Krieg des Zorns wurde seine Macht vernichtete. Er allein von allen Valar wurde aus den Spären der Welt vertrieben und lebt jetzt für immer in der Leere.   

 

 

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unser C - Wurf

 

Calaquendi aus Bruchtal Celeborn aus Bruchtal
Carnil aus Bruchtal Celebrian aus Bruchtal
Caradhras aus Bruchtal Cirdan aus Bruchtal

 

 

Calaquendi (Quenya)

 

„Elben des Lichts, Lichtelben“: die Elben, die in Aman lebten oder einst dort gelebt hatten, also alle, die das Licht der Zwei Bäume von Valinor gesehen hatten, auch Hochelben oder Amanyar genannt.   

 

 

Carnil

 

„Rotglanz“: Name eins roten er’s, der von Varda an den Himmel gesetzt wurde, um den Elben im Erwachen zu leuchten, wahrscheinlich der Planet Mars, der der Sonne viertnächste der 9 Planeten in unserem Sonnensystem und Nachbar der Erde. Frodo konnte ihn abends sehen, wenn er in Imladris (Bruchtal)aus dem Fenster nach Süden schaute.    

 

 

Caradhras (Sindarin)

 

„Rothorn“: Berg aus dunkelrotem Stein, einer der drei Berge über Moria, in der Sprache der Zwerge Barazinbar, der Grausame, genannt. Zwischen ihm und dem Celebdil, der Silberzinne, führte der Rothorn – Pass hindurch, unter dem Berg lag die einzige bekannte Mithril – Ader und hauste der Balrog, auf den die Zwerge bei ihren Grabungen stießen.   

 

 

Celebron (Elbe; Sindarin)

 

“Silberbaum” oder auch “Silber – Groß”: Elbe aus Doriath, ein Verwandter von Thingol, möglicherweise aber auch einer der Teleri und bereits mit Galadriel aus Aman gekommen. Er selbst soll sich als Linda bezeichnet haben, und darauf deutet auch sein Name in der zweiten Bedeutung hin, da er unter den Elben als großgewachsen galt, eine beeindruckende Erscheinung mit langem, silbern schimmerndem Haar. In einer frühen Version auch als Vater von Amroth gedacht (NAM). Auch genannt Celeborn der Weise; sein Quenya – Name war Teleporno. Heiratete Galadriel und blieb nach dem Ende des Ersten Zeitalters freiwillig mit ihr in Mittelerde. Zunächst wohnten sie in Menegroth, dann in London und Eregion, wo sie sich an der Gründung von Ost – in – Edhil beteiligten (etwa 750 ZZ). Als Sauron sich bei Celebrimbor und seinen Kollegen einschmeichelte, zog Galadriel durch Moria nach Lórien, Celeborn, der Zwerge nicht ausstehen konnte, blieb zurück. Er beteiligte sich am Kampf gegen Sauron und kam nach dem Sieg über diesen (1701 ZZ) nach Imladris (Bruchtal), wo er Galadriel wiedertraf. In den nächsten Jahrhunderten übernahmen die zwei die Herrschaft über die Waldelben, obwohl sie nie als König oder Königin auftraten. Nach Amroths Tod 2981 DZ zogen sie nach Lórien; Celeborn war unumstrittener Herrscher und Kriegsherr. Er bleib nach der Abreise von Galadriel am Ende des Dritten Zeitalters in Lórien, ging später nach Imladris (Bruchtal) und wahrscheinlich am Ende auch nach Aman.   

 

 

Celebrian

 

Tochter von Celeborn und Galadriel, heiratete 100 DZ Elrond. Die Mutter von Elladan, Elrohir und Arwen. 2509 von Orks gefangen und gequält, reiste sie, körperlich geheilt, aber seelisch nicht wieder erholt, nach der Rettung durch ihre Söhne 2510 nach Aman.

 

 

Cirdan

 

„Schiffbauer“: Im Dritten Zeitalter wahrscheinlich der älteste aller noch in Mittelerde lebenden Elben, einer der ältesten Elben überhaupt und einer der ersten, die am Anfang am Cuiviénen erwachten. Er galt als besonders weise. Anführer jener Teleri, die auf den Rat von Osse an den Küsten von Mittelerde bleiben, statt nach Aman zu ziehen, von Osse selbst lernte er die Kunst des Schiffbaus. Herr der Falas und der Häfen Brithombar und Eglarest, floh nach der Nírnaeth Arnoediad mit Gil – galad auf die Insel Balar. Träger des Roten Ringes Narya, den ihm Gil – galad vor dem Krieg des Letzten Bündnisses gegeben hatte. Er übergab ihn nach dessen Ankunft Gandalf, da er einer der wenigen war, die um die Natur der Istari wussten. Während des Zweiten und Dritten Zeitalters Hüter der Grauen Anfurten im Golf von Lhûn. Mitglied des Weißen Rates. Er wirkt, unüblich für einen Elben, alt, und hat einen langen Bart. Er ist der einzige Elbe, bei dem ausdrücklich erwähnt wird, dass er einen Bart trägt. Ob und wann er selbst in den Alten Westen fuhr, ist nicht bekannt.   

 

 

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unser D - Wurf

 

Dior aus Bruchtal Déagol aus Bruchtal
Diss aus Bruchtal Dess aus Bruchtal
Denethor aus Bruchtal Damian aus Bruchtal

 

 

Dior:

 

Der Sohn von Beren und Lúthien, geboren 470 EZ, Vater von Elwing. Genannt auch „der Schöne“, Aranel (kleiner König) und Eluchil ( Thingols Erbe). Nachdem Thingol erschlagen worden war, kämpfte er mit Beren gegen seine Mörder an der Furt von Sarn Athrad und herrschte danach in Doriath. Nach dem Tod von Beren und Lúthien brachte man ihm das Nauglamir mit dem Silmaril. Ob er sich wie sein Enekl Elrond für das Schicksal der Elben oder wie sein Enkel Elros für die Sterblichkeit der Menschen entschieden hatte (oder hätte), ist unbekannt; er wurde wohl vor der Entscheidung bei einem Angriff der Söhne Feanors im Jahre 509 in Menegroth erschlagen. Er tötete Celegorm im Kampf, auch Curufin und Caranthir fielen. Doriath aber war vernichtet, Diors Gattin Nimloth wurde getötet, und seine kleinen Söhne Eluréd und Elurin setzte man im Wald aus; sie wurden nie wieder gefunden. Doch Elwing entkam mit dem Silmaril und einem Teil des Volkes von Doriath und floh zu den Häfen an den Sirionmündungen, wo sie später Earendil heiratete.   

 

 

Diss:

 

Die einzige Zwergenfrau, die namentlich genannt wird, geboren 2760 DZ, Nachfahrin von Durin, drittes Kind und einzige Tochter von Thárin II, Mutter von Fili und Kili.    

 

 

Denethor II.:

 

Der sechsundzwanzigste und letzte Herrschende Truchsess von Gondor, geboren 2930 DZ, herrschte von 2984 bis 3019. Heiratete 2976 Findulas von Dol Amroth, eine Schwester von Fürst Imrahil. Vater von Boromir, geboren 2978, und Faranir (II), geboren 2984. Ein sehr starker und kluger Mann, ein geschickter Herrscher, wurde aber nach dem Tod seiner Frau 2988 grimmig und alterte vor der Zeit. Versuchte Sauron durch den Palantir zu bekämpfen, wurde aber von diesem getäuscht und in die Verzweiflung getrieben. Verbrannte sich selbst auf dem Scheiterhaufen und konnte nur durch das Eingreifen von Beregond daran gehindert werden, seinen schwer verletzten Sohn Faramir mit zu verbrennen.   

 

 

Déagol:

 

Déagol war ein Hobbit vom Stamm der Starren. Er lebte in den Tälern des Anduin, wo er beim Fischen 2463 DZ den Herrscherring fand. Daraufhin wurde Déagol von seinem Vetter Sméagol erschlagen, der den Ring an sich nahm und später zu Gollum wurde. Déagol ist eine Übersetzung von „Nahald“, was in der alten Sprache der Starren „Geheimnis“ bedeutete.   

 

 

Dess:             (Sindarin) bedeutet „junge Frau“                                                                  

 

 

Danian:     Sprache der Laiquendi von Ossiriand im Ersten Zeitalter.                           

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unser E - Wurf

 

Elrond von Bruchtal Earendil aus Bruchtal

 

 

 

 

Elrond:

 

„Sternendach“: Der Herr von Imladris (Bruchtal), Sohn von Earendil und von Elwing, Bruder von Elros Tar – Minyatur und der Vater von Arwen Undómiel, gegen Ende des Dritten Zeitalters neben Cirdan und Galadriel der bedeutendste der in Mittelerde verbliebenen Elben, Träger von Vilya, dem Ring der Luft, genannt auch Meister Elrond oder Elrond der Halbelb.

 

Weitaus jünger als diese, wurde er als Bruder von Elros im 6. Jahrhundert des Ersten Zeitalters, etwa 60 Jahre vor Beginn des Zweiten Zeitalters, an den Sirionmündungen geboren (es ist unklar, welcher der ältere Bruder war). Bei der Schlacht an den Sirion – Mündungen wurden sie von Maglor vor dem Tod bewahrt. In beiden waren wie in ihrem Vater Earendil und ihrem Großvater Dior das Erbe von Elben und Menschen und auch der Maiar vertreten, deshalb wurden sie auch Halbelben genannt.

 

Als Erwachsene durften sie sich, wie ihre Eltern, entscheiden, ob sie Elben oder Menschen sein wollten; Elrond entschied sich für das Schicksal der Elben. Er wurde der Herold von Gil – galad und führte im Krieg gegen Sauron ab 1695 dessen Heer. 1697 zweites Zeitalter, nach dem Verlust von Eregion und dem Tod von Celebrimbor, gründete er als Zuflucht und Festung Imladris (Bruchtal).

 

Nachdem Sauron 1701 aus Eriador vertrieben worden war, blieb er dort und wurde von Gil – galad zum Vize-Regenten von Eriador ernant, außerdem erhielt er den blauen Ring Vilya. Auch im Krieg des letzten Bündnisses (3430-3441 zweites Zeitalter) stand Elrond als der Herold Gil – galads in vorderster Front und war am Kampf gegen Sauron beteiligt. Er riet, genau wie Cirdan, Isildur, den Herrscherring ins Feuer des Orodruin zu zerstören, doch Isildur hörte nicht.

 

Im dritten Zeitalter wurde Elrond bekannt als Weiser, gelehrter, Wahrsager, Heiler und Förderer der Musik; er spielte auf einer silbernen Harfe, und sein Haus war ein Hort der Geschichten und der Musik. 109 drittes Zeitalter heiratete er Celebrian, Tochter von Galadriel, die 2509 von Orks gefangengenommen und gequältwurde. 2510 reiste sie, körperlich geheilt, aber seelisch nicht wieder erholt nach der Rettung durch ihre Söhne Elladan und Elrohir nach Aman. So weise er war, war auch Elrond der Halbelb von dem Hochmut der Elben beseelt: Seine Tochter Arwen durfte Aragorn erst heiraten, als dieser das Vereinte Königreich beherrschte. Er selbst fuhr nach dem Ringkrieg in den Alten Westen, in Imladris herrschten ab dieser Zeit seine Söhne Elladan und Elrohir.

 

Tolkien hat über Elrond geschrieben, er repräsentiere das alte Wissen und die Weisheit, das Nachdenken vor dem übereilten Handeln; er ist aber wie Cirdan oft auch die Stimme der Vernunft, auf die nicht gehört wird.   

 

 

Earendil:

 

Eine der zentralen Gestalten in der Mythologie von Mittelerde ist Earendil. Unter dem Namen Earendel hat Tolkien diese Figur schon 1913 beschrieben und in den Grundzügen festgelegt. Seit 1911 beschäftigte er sich am Exeter College im Rahmen seiner Studien mit der Angelsächsischen und den germanischen Sprachen. 1913 stieß er auf das Langgedicht „Christ“ („Christus“), eine Hymne über Christi Himmelfahrt des altenglischen Dichters Cynewulf.

 

Besonders zwei Zeilen dieses Gedichtes beeindruckten ihn: „Eala Earendel engla beorhtast     Ofer middangeard monnum sended“. Das bedeutet: „Heil, Earendel, strahlendster Engel, über der mittleren Erde den Menschen gesandt“ (die mittlere Erde, Mittelerde, meint hier die Welt der Menschen zwischen Himmel und Hölle=. Hier zeigt sich, was Earendel zunächst ist: ein rettender Engel! 1914 entsteht als einer der ersten Ausdruck von Tolkiens späterer Mythologie das Gedicht „The Voyage of Earendil the Evening Star“. Hier taucht erstmals der Name Earendil auf. Meistens aber verwendet Tolkien in den nächsten Jahrzehnten noch den Namen Earendel. Weitere Nachweise für die intensive Beschäftigung mit dieser Figur in jener frühen Zeit sind das Gedicht „Kor“ von 1915 und das Bild „die Feenküste“ aus demselben Jahr, auf dem Earendel dargestellt ist als der „Stern, der mit dem Mond gejagt hat“.

 

Zum Namen hat Tolkien sich gleich mehrfach geäußert; er scheint sich aber selber nicht immer ganz klar gewesen zu sein, wie er ihn erklären und in sein Sprachsystem einbauen wollte. Mal leitete er ihn von „ea“, Adler, und „earen“, Adlerhorst, ab, dann wieder von „earen“, großes Meer, oder erklärte es gäbe unter den Elben und Menschen viele Deutungen des Namens, vielleicht sei es ein Wort aus einer geheimen Sprache. Schließlich kam es zur endgültigen Form, „Earendil“ als „Freund des Meeres“. Später hat Tolkien an diesem Namen aufgezeigt, wie sehr die Sprache seine Mythologie geprägt hat: Erst gefiel ihm der Name Earendel bzw. dessen angelsächsische Form „iarendel“ (erspricht von dessen „großer Schönheit“), dann kam er noch 1913 zum Schluss, dass es sich um den Namen eines Sternes oder Sternbildes gehandelt haben, und schließlich, dass es der Morgenstern, also die Venus, gewesen sein müsse. So blieb ihm „nur“ noch diesen Stern in seine Mythologie und in die elbischen Sprachen einzubauen. Dafür entstanden die elbischen Wörter bzw. Wortelemente „Earen“ (großes Meer) und „(n)dil“ (treu, ergeben, liebend).   

 

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unser F - Wurf

 

Freya aus Bruchtal Feanor aus Bruchtal
Faramir aus Bruchtal Falcon aus Bruchtal
Frodo aus Bruchtal Fealivrin aus Bruchtal

 

 

 

Freya:

In der Mythologie der Germanen die Gattin von Odin (auch Frigg/Frigga/Frija/Frick), die Tochter des Meeresgottes Niord und Schwester des Freyr. Alle drei waren Wanen, Mitglieder des älteren Göttergeschlechts, das zunächst die Asen um Odin bekämpfte. Nach dem Friedensschluss gingen sie nach Asgard, wo sie als Gäste der Asen lebten. Freyas größter Schatz war das Birsingamen, die Halskette der Birsinger, die es erlaubte, die Gestalt zu wechseln. Sie erkaufte sich dieses, indem sie in vier aufeinander folgenden Nächten mit den Zwergen Alfrigg, Dvalin, Berling und Grer schlief. Anschließend sorgte das Halsband für einen großen Krieg, da Odin sie danach beschuldigt, ihre Göttlichkeit beschmutzt zu haben. Zur Strafe musste sie in Midgard, der Welt der Menschen, einen Krieg anzetteln.

 

Faramir:

„Juwel der Jagd“: Dunedain von Gondor (2983 DZ – 82 VZ), der jüngere Sohn von Denethor II., des Herrschenden Truchsesses von Gondor, und von Finduilas von Dol Amroth, Bruder von Boromir, durch seine Mutter hat er etwas Elbenblut. Hauptmann der Grenzwachen, traf Frodo und Sam am 08. März 3019 in Ithilien, ließ sie ziehen, um ihren Auftrag zu erfüllen. Wurde am nächsten Tag bei der Verteidigung der Übergänge des Anduin bei Osgiliath und Cair Andros verwundet und geriet unter den Schwarzen Atem der Nazgûl. Denethor wollte ihn mit sich verbrennen, doch Beregond rettete ihn, und Aragorn heilte ihn mithilfe von Athelas. Er heiratete Èowyn von Rohan, wurde von Aragorn als Truchsss bestätigt und zusätzlich Fürst von Ithilien: sein Sitz wurde Emn Arnen.   

 

Frodo:

Der Ringträger: Hobbit aus dem Auenland, geboren 1368 AZ als Sohn von Drogo Beutlin und Primula Brandybock, die 1380 ertranken. Wuchs als Erbe und Adoptivsohn seines Onkels Bilbo Beutlin auf, mit dem er jeden 22. September, an einem Merstag, Gebrutstag feierte. Als er sein 33. Lebensjahr vollendete (1401 AZ = 3001 DZ), verabschiedete sich Bilbo und hinterließ Frodo u. a. den Herrscherring.

Als Gandalf ihn Jahre später über dessen wahre Natur aufklärte und Frodo in sein großes Abenteuer zog (3018 DZ), war er 50 Jahre alt. Weniger klar gezeichnet als Bilbo, ist Frodo eine fast moderne Romanfigur: kein Held, eher nachdenklich, ein Getriebener, der auf sich nimmt, was er nicht ablehnen kann. Und am Ende ist er nicht der glorreiche Sieger, aber doch ein klarer Gewinner: Aus einem ziemlich durchschnittlichen Hobbit, wenn auch mehr Wagemut, Klugheit und Bildung (er spricht sogar etwas Elbisch) als die meisten Hobbits, wird ein Weiser, der in tiefe Abgründe geschaut hat, sowohl die eigenen wie die des Orodruin. Und nun steht er der Welt und ihren Problemen, Freuden und Siegen distanziert gegenüber; die Wunde, die iihm das Messer des Hexenköings zugefügt hat, schmerzt an jedem Jahrestag, und er fühlt sich in der Welt nicht mehr zu Hause.

Nachdem er das Rote Buch der Westmark um die Geschehnisse des Ringkrieges ergänzt hat, fährt er deshalb zusammen mit den Trägern der drei Ringe der Elben 3021 DZ nach Aman. Genannt auch der Ringträger, Neunfinger – Frodo und Frodo der mit den neun Fingern. Im erneuerten Kalender des Vierten Zeitalters wurde Frodos Geburtstag, der 30. Yavannie, zum Feiertag erklärt. In den Schaltjahren, alle vier Jahre, wurde dieser Tag verdoppelt, und es kam der zusätzliche Schalttag „Cormare“ hinzu, der Ringtag.   

 

Feanor:

„Feuergeist“: Sindarin Form des Namens „Feanáro“, den Miriel Serinde vorausschauend ihrm einzigen Sohn gab, sein Vater war Finwe, der König der Noldor in Aman, der ihm den Geburtsnamen „Curufinwe“ gab („Geschickter Finwe“). Fingolfin und Finarfin waren seine Halbbrüder. Oft der „größte“ der Elben genannt, wie auch immer dies zu bewerten ist – der weiseste war er sicher nicht, und oft handelte er übereilt, was ihm auch einen frühen Tod brachte: Er starb im ersten Sonnenjahr des Ersten Zeitalters.

Doch war er der geschickteste aller Elben und ein großer Gelehrter und Krieger, der größte aller Juwelenschmiede, der Schöpfer der Silmaril und der Palantirir, und er verbesserte di Tengwar von Rúmil so sehr, dass man danach von der feanorischen Schrift sprach. Vor allem aber war er der Anführer der Rebellion gegen die Valar, und so unkluger sich dabei auch verhielt, so tat er dies doch mit einer solchen Überzeugungskraft (man kann auch sagen Arroganz und übertriebenem Stolz), dass ihm selbst die Valar Respekt zollten. – Die Silmaril hatte er geschaffen, bevor Melkor die Zwei Bäume von Valinor vernichtete.

Er war bei Mahtan in die Lehre gegangen, einem Noldo, der bei Aule gelernt hatte, und hatte Mahtans Tohter Nerdanel geheiratet, mit der er sieben Söhne hatte: Maedhros, Maglor, Celegorm, Caranthir, Curufin, Amrod und Amras. Mit seinen Halbbrüdern Fingolfin und Finarfin verband ihn keine Liebe, er sah sie als Rivalen an und zeigte hier wie viele besonders fähige Menschen erstaunlich wenig Souveränität. Er bedrohte sogar Fingolfin mit der Waffe und wurde dafür für zwölf Jahre aus Tirion verbannt. Er baute sich eine Festung im Norden von Valinor, Formenos, in der er die Silmaril aufbewahrte; von seiner Tür verwies er sogar Melkor voller Stolz. Nach der Zerstörung der Zwei Bäume wollte er die Silmairl nicht herausgeben, obwohl Yavanna mit ihrer Hilfe vielleicht die Bäume hätte retten können. Während noch darüber gestritten wurde, stahl Melkor die Silmaril aus Formenos und erschlug Finwe.

Daraufhin nahm das Unheil seinen Lauf: Feanor und seine Söhne schworen den unseligen Eid, die Silmaril um jeden Preis zurück zu erobern, bekannt geworden als FeanorsEid. Er stchelte die Noldor dazu auf, mit ihm nach Mittelerde zu gehen, um eigene Reiche zu gründen und Melkor zu bekämpfen, dem er den Namen Morgoth gab. Den Teleri in Alqualonde raubte er mit Gewalt ihre Schiffe. Wegen dieses Sippenmordes wurden er und seine Leute von Mandos mit einem Fluch belegt und aus Aman verbannt – man kann dies als den Sündenfall der Elben interpretieren. Was mit Mord begonnen hatte, setzte sich fort mit verbrecherischen und dummn Handlungen: Nach der Landung bei Losgar am Fjord von Drengist ließ Feanor die Schiffe verbrennen, statt sie wie versprochen zu Fingolfin und dessen Leuten zurückzuschicken; diese mussten deshalb eine mühselig und gefährliche Überquerung der Helcaraxe unternehmen. In der Dagor – nuin – Giliath ließ er sich so von seinem Hass auf Melkor und seinem Stolz hinreißen, dass er alleine zwischen mehrere Balrogs geriet, die ihn zu Tode verwundeten. Er wurde von seinen Söhnen gerettet, doch starb er kurz darauf.

Sein Geist war so feurig, dass seine Leiche, wie von seiner Mutter vielleicht vorausgesehen, zu Asche zerfiel, als der Geist den Körper verließ. So etwas wird nur noch ein weiteres Mal beschrieben, bei Saruman. Dieser aber war ein Maia, und hierin wird die Kraft Feanors Geist besonders deutlich. Doch ob man ihn als den größten aller Elben einschätzt, ist eine Frage der Bewertung. Sicher war Feanor klug, tapfer, geschickt sowie ein charismatischer Führer, doch war er auch selbstverliebt, eitel und stolz, oft voreilig und ziemlich skrupellos, ja sogar verbrecherisch. Er erinnert in seiner Maß- und Skrupellosigkeit an manche Götter der Germanen und einige Helden der nordischen Sagas, in seiner Voreiligkeit und Unbeherrschtheit an den größten Helden der Griechen, Herakles (Herkules). Das Zeichen von Feanor war ein silberner Stern mit acht Zacken.   

 

Falcon:

Bidenhänder, ein großes zweihändiges Schwert, aber auch eine zweischneidige Streitaxt in der Sprache der Gnome.   

 

Fealivrin:

Eigentlich „Finduilas“ Eine Prinzessin der Noldor, Tochter von Orodreth. Von Gwindor, der sie liebte, auch Fealivrin genannt, „Glanz auf Ivrin“, zur Erinnerung an den Sonnenschein, der auf Eithel Ivrin glänzte. Sie jedoch liebte Turin, ohne wiedergeliebt zu werden. Bei der Eroberung von Nargothrond 496 EZ von Orks gefngen genommen und an den Teiglin – Stegen getötet. Ihr Grabhügel hisst Haudh – en – Elleth.   

 

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unser G - Wurf

 

Gandalf aus Bruchtal Galdor aus Bruchtal
Gimli aus Bruchtal Gorédhel aus Bruchtal

 

 

Gandalf:

Der bedeutendste Zauberer in Tolkiens Werken und vielleicht die bekannteste seiner Figuren: Schon in den Sechziger – Jahren gingen Studenten in den USA auf die Straße mit dem Button „Gandalf for President“, es gibt Zeitschriften, die nach ihm benannt sind, den Musiker Gandalf, in Köln die „Gandalf Airlines“, in Paunzhausen „Gandalf Computersysteme“ und in Kirchhain „Gandalf Regelsysteme“. Im Kinderbuch „The Hobbit“ ist er noch ein eher kauziger Pfeifen rauchender alter Mann, ein Zauberer, der bunte Rauchringe in der Luft tanzen lässt und ganz dem guten Magier des Märchens entspricht, mit langem Bart, grauer Robe, spitzem Hut und Stab. Und oft erweist er sich als eher machtlos, etwa wenn er mit seinen Gefährten, Bilbo Beutlin und den Zwergen um Thorin Eichenschild, auf den Bäumen sitzt, auf die die Wargs sie gejagt haben.

Doch wird auch in diesem Buch schon deutlich, dass er erheblich mehr ist als ein Zauberkünstler und Spezialist für Feuerwerke. Er scheint nicht zu altern; Bilbo hat ihn schon als Kind gesehen. Er ist an wichtigen Ereignissen um Hintergrund beteiligt, und er scheint bei vielen bekannt zu sein und viele zu kennen. Erstaunlich ist höchstens, dass er Bearn noch nicht begegnet war. Gegenüber Bilbo übernimmt Gandalf die Rolle eines Mentors, der ihm immer wieder die Anstöße zu seiner Entwicklung gibt und das Beste aus ihm herauslockt (der Hobbit ist auch ein Entwicklungsroman). Welche Motive ihn dabei leiten, da er doch noch nichts von Gollum und dem Herrscherring weiß, scheint er selbst nicht genau zu wissen. Vielleicht war es seine besondere Natur, die ihn dabei führte.

Denn in Wirklichkeit ist Gandalf viel mehr, als im „Hobbit“ sichtbar, und sogar mehr, als im „Herrn der Ringe“ verraten wird. Erscheint er hier als weiser Planer im Hintergrund, weit gereister mächtiger Kämpfer gegen Sauron, ja sogar als Ringträger (er trug den Roten Ring Narya), war er in Wirklichkeit noch viel mehr: einer der Maiar, der niedrigeren Ainur aus Valinor, denen oft die Funktion von Engeln zukam. Mindestens fünf von ihnen waren um das Jahr 1000 DZ nach Mittelerde gesandt worden, und sie bildeten den Orden der Istari, den Herren Istarion. Gandalf war in Valinor Olórin gewesen, der Maia der Träume, zu Hause in Lóriens Gärten, befreundet mit Nienna. Er giing nach Mittelerde auf ausdrücklichen Wunsch von Manwe, und mit erheblichem Widerwillen, denn er fühlte sich zu schwach und hatte Furcht vor Sauron. Nach Saruman war Gandalf zunächst der zweit- oder drittmächtigste des Ordens, doch sagte Varda ihm voraus, dass er der erste sein werde. Zeitlich jedoch kam er als letzter nach Mittelerde, und als der unscheinbarste, alt und gebückt erscheinend, gewandet in Grau – dies zeigt seine Selbsteinschätzung, denn ihre leibliche Verkörperung wählten die Istari selbst. Cirdan der Weise erkannte in ihm dennoch den bedeutendsten der Istari und übergab ihm den Roten Ring, und wenn die Geschichte des Elessar stimmt, den Olórin aus Valinor mitbrachte, wusste auch Galadriél um Gandalfs wahre Natur.

Für alle anderen blieb er zweitausend Jahre lang ein alter umherwandernder Mann, unscheinbar und unauffällig und doch im Hintergrund stets aktiv. Er plädierte von Anfang an mit Galadriél im Weißen rat für Aktionen gegen Sauron, er entdeckte die Bedeutung der Hobbits und sorgte für ihren Schutz, er leitete zunächst die Gemeinschaft des Rings. Er war der einzige der fünf Istari, der seinem Auftrag bis zuletzt treu blieb, und anders als Saruman hielt er der Versuchung durch den Herrschering stand; ja er lehnte ihn sogar, wie Galadriél, ab, als er ihm von Frodo angeboten wurde. Als sein Körper im Kampf mit dem Balrog von Moria starb, kehrte sein Geist nach Valinor zurück, und zu Gandalfs eigener Überraschung wurde er wieder nach Mittelerde geschickt.

Die Valar griffen noch ein letztes Mal in die Geschicke der Welt ein, sie schickten „Gandalf den Weißen“, praktisch unverwundbar und so, wie Saruman hätte sein sollen. Nun trat er offen und mit aller macht gegen Sauron auf, beriet und beeinflusste die Herrschenden und kämpfte als „Weißer Reiter“ in den folgenden Schlachten; nach Saurons Niederlage war er das mächtigste Wesen in Mittelerde. Seine Wiedergeburt, die Gandalf eine Art Christus – Statuts verleiht, hat Tolkien selbst später als Fehler bezeichnet. Nach dem Ringkrieg kehrt Gandalf mit den anderen Ringträgern von den Grauen Anfurten aus nach Aman zurück. Gandalf war unter vielen Namen bekannt: Mithrandir (Grauer Pilger, Grauer Bote) hieß er bei den Zwergen, Incánus im Süden von Mittelerde („Nordspion“ oder „Geisterherrscher“). Man nannte ihn auch Grauer Pilger, Graumantel, Graurock, Stabträger, Sturmkrähe und nach seiner Wiederkehr Weißer Reiter. Der Name Gandalf findet sich in der ältesten Edda und bedeutet „Elbe des Stabes“.

 

 

 

 

Galdor:

Elbe von den Grauen Anfurten, Abgesandter von Cirdan und dessen Stellvertreter im Rat von Elrond 3018 DZ.

 

 

 

 

 

Glóredhel:

„Goldene Elbin“: Tochter von Haldor Goldscheitel, Schwester von Galdor, heiratete Haldir von Brethil, Mutter von Handir.

 

 

 

 

Gimli:

Zwerg aus dem hause von Durin, Sohn von Glórin; einer der neun Gefährten aus der Gemeinschaft des Rings. Kam mit seinem Vater als Abgesandter von Dárin Eisenfuß nach Imladris (Bruchtal), wurde als Repräsentant der Zwerge für die Fahrt zur Vernichtung des Herrscherrings ausgewählt. Zunächst Zwergen typisch skeptisch bis feindlich gegen Elben eingestellt, nach der Begegnung mit Galadriél änderte sich dies, und er wurde ein guter Freund von Legolas. Nach dem Ringkrieg ließ er sich mit anderen Zwergen in Aglarond nieder und wurde der „Herr der glitzernden Grotten“. 120 VZ fuhr er mit seinem Freund Legolas in den fernen Westen, nach Aman, als einziger Zwerg, dem s je gewährt wurde.

 

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Haldir aus Bruchtal Haleth aus Bruchtal
Hador aus Bruchtal Haladin aus Bruchtal
Hama aus Bruchtal  

 

 

 

Haldir (Elbe):

Elbe ais Lothlórien, einer von drei Brüdern, die die Gefährten aus der Ringgemeinschaft zu Celeborn und Galadriél führten.

 

 

 

 

 

Haladin:

Das zweite Volk der Drei Häuser der Menschen, das nach Beleriand kam, auch das Volk von Haleth genannt; es lebte im Ersten Zeitalter zunächst gemeinsam mit den Drúedain in Thargelion. Die Haladin waren in mehr als einer Hinsicht ungewöhnlich. Sie waren dunkelhaarig und kleiner als andere Menschen, ihre Sprache war mit andern nicht verwandt. Sie waren das einzige Volk in Mittelerde, bei dem eine demokratische Wahl der Führung überliefert ist. Außerdem waren bei ihnen weibliche Kämpferinnen die Regel; Haleth hatte eine rein weibliche Leibgarde. Die Haladin waren immer ein kleines Volk und lebten in vereinzelten Gehöften und ohne feste Führung; in Zeiten der Bedrohung wählten sie eine. Haldad war ein gewählter Führer, und nach ihm seine Tochter Haleth. Unter ihrer Führung wanderten die Haladin nach Estolad und später weiter nach Westen bin in den Wald von Brethil und bewachten für Turgon die Übergänge über den Teiglin, wurden daher auch das Volk oder die Menschen von Brethil genannt. In Kämpfen mit den Orks und anderen Dienern Morgoths wurden die Haladin immer mehr dezimiert und zurückgedrängt, bis es zur Zeit von Brandir nur noch wenige waren.

 

 

 

 

Haleth (Rohan):

Der älteste Sohn von König Helm, wurde 2758 DZ von Wulf bei der Verteidigung von Meduseld erschlagen.

 

 

 

 

 

 

Hador (Goldscheitel):

Urenkel von Malach, Führer des Dritten Hauses der Menschen, als Vasall von Fingolfin der Herr von Dor-Iómin (389-455 EZ), Vater von Galdor, Großvater von Húrin, genannt „Lórindol“ (Goldscheitel). 455 bei der Dagor Bragollach bei Eithel Sirion von einem Pfeil ins Auge getroffen, als er den schützenden Drachenhelm von Dor-Iómin (Hadors Helm) gerade abgelegt hatte. Hadors Nachfahren wurden nach Hadors Volk oder das Haus von Hador genannt und bildeten das dritte Haus der Drei Häuser der Edain.

 

 

 

 

 

 

Háma:

Prinz von Rohan, der jüngere Sohn von Helm Hammerhand. Ging im langen Winter 2759 DZ während der Belagerung der Hornburg hinaus und kehrte nie wieder.

 

 

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Isildur aus Bruchtal Inya aus Bruchtal
Istar aus Bruchtal Irmo aus Bruchtal

 

 

 

Isildur aus Bruchtal

 

„Diener des Mondes“: der ältere Soh von Elendil (geboren 3209 Zweites Zeitalter), mit ihm und Anárion dem Untergang von Númenor entgangen, gründete mit ihnen gemeinsam 3320 Zweites Zeitalter die Reiche Arnor und Gondor. Zunächst gemeinsam mit Anárion König von Gondor, Herr von Minas Ithil, wo er den „Weißen Baum von Gondor“ pflanzte: Er hatte in seiner Jugend unter Lebensgefahr in Númenor aus den Königsgärten in Armenelos eine Frucht von Nimloth gestohlen, dem Weißen Baum von Númenor, ehe Sauron den Baum vernichten ließ. 3429 eroberte Sauron Minas Ithil; Isildur floh und rettete einen Schössling des Weißen Baums. Er holte Elendil zu Hilfe, während Anárion Osgiliath und Minas Anor verteidigte. In der letzten Schlacht beim Krieg ds letzten Bündnisses 3441 war Isildur dabei, als Gilgalad und Elendil im Kampf mit Sauron fielen, und er schnitt den Herrscherring von Saurons Hand. Gegen den Rat von Cirdan und Elrond behielt er ihn, statt ihn in den Feuern des Orodruin, wo er geschmiedet worden war, zu vernichten. Er war nun König von Gondor, doch blieb er noch zwei Jahre in Andor, um seinen Neffen Meneldil, Anárions Sohn, zu unterweisen. Auf der Rückreise nach Gondor im Jahre 2 Drittes Zeitalter wurde er von einem Orktrupp angegriffen, bei der Fluch verriet ihn der Ring und glitt  ihm vom Finger, als er unsichtbar durch den Anduin schwamm. Isildur wurde von Orkpfeilen durchbohrt, seine Leiche nie gefunden, außer vielleicht 1000 Jahre später von Saruman, denn nach dem Ringkrieg fand Aragon in Orthanc den Elendilmir und die goldene Kapsel, in der Isildur den Ring aufbewahrt hatte. Der Ring lag Jahrhunderte im Anduin, bis ihn Déagol 2463 Drittes zeitalter fand, Sméagol ihn raubte und zu Gollum wurde. Die Rüstung von Isildur hingegen, die erabgelegt hatte, fand man; die Bruchstücke Elendils Schwert (Narsil brachte Ohtar, einer von Isildurs Knappen nach Bruchtalm wo daraus Andúril geschmiedet wurde). – Isildur erhob Anspruch auf beide Königreiche, ein Anspruch, den einige seiner Erben einzulösen versuchten, doch erst Aragon II. gelang es, die beiden Reiche zu vereinen. Isildur war ein ungeduldiger, herrischer Mensch, der selten auf Ratschläge anderer höre; die Möglichkeit, Sauron mitsamt dem Ring zu vernichten, schlug er in den Elend, und so war er an all dem Übel, das in den nächsten 3000 Jahren über Mittelerde hereinbrach, zu einem großen Teil schuld.

 

 

 

 

 

Istar aus Bruchtal

 

„Jemand mit weitgehenden Kentnisses“ : Zauberer, speziell für die Istari gebraucht, die von Aman nach Mittelerde geschickt wurden (Sindarin Ithron).

„Zauberer“: die Maiar, die um 1000 Drittes Zeitalter von Aman ausgesandt wurden, um beim Widerstand gegen Sauron zu helfen, in Mittelerde meist Zauberer genannt. Mindestens fünf waren es. Denn diese werden genannt, doch heißt es auch, sie seien die Obersten ihres Ordens gewesen (des „Heren Istarion“), so dass es möglicherweise erheblich mehr waren. Als Erster und Oberster wurde Saruman der Weiße gesandt, der seinen Auftrag verriet. Der zweite oder dritte war Olórin, der als Gandalf bekannt wurde. Er ging auf ausdrücklichen Wunsch von Manwe und mit erheblichem Widerwillen, denn er fühlte sich zu schwach und hatte Furcht vor Sauron. Doch war er der Einzige, der seinem Auftrag treu bleib, und am Ende als Gandalf der Weiße der Oberste der Istari und nach Saurons Niederlage der Mächtigste in Mittelerde. Radagast der Braune glänzte meist durch Nichtstun und ließ dem Unheil seinen Lauf, und von den beiden Ithryn Luin („Blaue Zauberer“) Alatar und Pallando ist nicht mehr bekannt, als dass sie in den Osten von Mittelerde gingen und niemals zurückkehrten; wahrscheinlich wurden sie Opfer von Sauron. Dass die Maiar und also auch die Istari durchaus endgültig vernichtet werden konnten, wird am Beispiel von Saruman und Sauron deutlich, zumindest scheinen deren Geister endgültig ausgelöscht worden zu sein. – An den Istari wird die Funktion der Maiar als dienende und helfende Wesen besonders deutlich; sie entsprechen bei Tolkien sehr stark den Engeln. Außerdem zeigen sie, dass die Valar Mittelerde auch nach dem Zweiten Zeitalter keineswegs aufgegeben hatten, obwohl sie nicht mehr direkt eingriffen; besonders Manwe muss das Schicksal Mittelerdes sehr am Herzen gelegen haben, denn sonst hätte er Gandalf kaum ein zweites mal geschickt.

 

 

 

 

Irmo aus Bruchtal

„Wünscher, Herr der Wünsche, Meister der Wünsch“: der eigentliche Name des Vala Lórien.

 

 

 

 

 

 

 

Inya aus Bruchtal

Ist Quenya und bedeutet "Jahr".

 

 

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unser J - Wurf

 

John Ronald Reuel Tolkien aus Bruchtal Juwel von Silarien aus Bruchtal
Juwel von Valandil aus Bruchtal  

 

 

 

 

John Ronald Reuel Tolkien

Der Alt- und Großmeister der phantastischen Literatur war einer der größten Phantasten der Literaturgeschichte und ist der erfolgreichste Fantasy – Autor überhaupt. „Autor des Jahrhunderts“ nennt ihn Tom Shippey, „Prince of Fantasists“ Richard Adams („Watership Down“). Wenn man Tolkiens Biographie betrachtet, scheint dies zunächst kaum glaublich – zu trocken, seriös und akademisch scheint er zu sein. Keine Tellerwäscher – zu – irgendwas – Kariere, keiner jener Autoren, der von LKW – Fahrer bis Kofferträger alles gemacht hat – nein, eine ganz geradlinige Karriere eines ernstzunehmenden Wissenschaftlers, der „nebenbei“ eben auch die umfangreichste, fantastischste, schlüssigste und faszinierendste literarische Mythologie geschaffen hat.

Schaut man sich den Lebenslauf des Professors und Sprachwissenschaftlers allerdings mal etwas genauer an, gibt es schon früh Hinweise auf seine überbordende Fantasie. Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt war die Entwicklung der englischen Sprache zwischen 700 und 1500; das beinhaltete das Studium der angelsächsischen/altenglischen Sprache und deren Beziehung zu linguistisch ähnlichen Sprachen wie Altnordisch, Altgermanisch und Gotisch sowie die Entwicklung zum Mittelenglischen. Überdies beherrschte Tolkien mindestens 15 Sprachen zumindest in den Grundzügen: Altgermanisch, Altgotisch, Altgriechisch, Angelsächsisch, Deutsch, Englisch, Finnisch, Französisch, Isländisch, Italienisch, Latein, Russisch, Schwedisch, Spanisch und Walisisch. Dies alles versetzte ihn in die Lage, die alten Mythen und andere Literatur in diesen Sprachen selbst zu lesen, und so konnte Tolkien auf wohl einzigartige Weise diese literarisch wie poetisch auswerten, als Quelle der Inspiration wie der Namen und Mythen nutzen. Beides gemeinsam, die Phantasie und Kreativität auf der einen Seite und das wissenschaftliche Herangehen, die gründliche, manchmal überpenible Recherche und Konstruktion auf der anderen Seite, ergeben zusammen mit einer enormen Gründlichkeit diese einmalige Mischung, die bisher nicht wieder erreicht wurde und wohl kaum wieder erreicht werden wird. Nebenbei malte Tolkien, wenn auch seine Bilder das Niveau seiner Geschichten erreichten, und wenn man Donald Swann glauben kann, dann ist ihm sogar die eine oder andere Melodie eingefallen. Tolkien war kein einfacher Mensch. Glaubt man den Biographen, war er sehr gefühlvoll aber kontrolliert, ein Mann der Kontraste, dessen Pessimismus bis zur Depression gehen konnte. Ein streng katholischer, tielfgläubiger, konservativer Monarchist und Antidemokrat mit ausgeprägtem Standes - Klassenbewusstsein, Rassenvorstellungen und einem Frauenbild, die die ganz in seiner Zeit verhaftet waren. Tolkien lehnte viele Entwicklungen der modernen Welt ab (und wüsste sich dabei sicher mit manch modernem Umweltschützer in einigen Punkten einig), und hatte manchmal fast krankhafte Phobien z.B. eine extreme Abneigung gegenüber Franko Philem; er hat den Normannen nie verziehen, dass sie England erobert hatten. Zugleich war er ein Mensch mit starken romantischen Neigungen, die sich aber wohl weniger in seinem Leben und in seinem Verhalten zeigten als in seiner Literatur wie etwa bei Beren und Luthien oder im Schmied von Großholzigen. Und ist seine Literatur nicht das, worauf es ankommt? Tolkien war der Meinung, eine Biographie sage wenig aus über den Künstler, das Werk müsse für sich sprechen. Dem ist nur zuzustimmen.

Wenn man nichts über ihn weiß, wird sein Werk dann weniger großartig? Sicher nicht. Und kann man nicht von seinem Werk begeistert sein, auch wenn man ihn oder seine Ansichten nicht mag? Sicher.

 

 

 

 

Juwel von Silmarien

Der erste Elendilmir. Ein weißer Edelstein in einem Stirnreif aus Mithril, den es in zwei verschiedenen Ausfertigungen gab. Elendil hatte den ersten Elendilmir von seiner Vorfahrin Silmarien geerbt, und sein Sohn Isildur trug ihn als Zeichen der Königswürde vonn Arnir. Dies ging bis auf eine Überlieferung aus Númenor zurück, auf die Geschichte von Erendis. Sie trug einen Diamanten in einem Stirnreif und den Beinamen Tar Elestirne, „Herrin mit der Sternenstirn“ (ihr Stein hatte aber nichts mit dem Elendilmir zu tun). Elendils Stein ging Isildur verloren, doch wurde für Valandil ein neuer gefertigt, den alle Könige von Arnor trugen, und es war jener, den Aragorn II. Elessar bei seiner Krönung trug. Doch fand er den ersten Elendilmir, den man verloren glaubte, als man den Turm von Saurman aufbrach; Saruman musste die Leiche von Isildur oder dessen Besitz an sich gebracht haben. Normalerweise trug Aragorn weiterhin den Stein von Valandil, nd nur zu besonderen Anlässen setzte er sich Silmariens Elendilmir auf. In der „Aufzählung der Jahre“ in Anhang zu B zu, „Herrn der Ringe“ heißt es, König Elessar habe 1436 AZ den „Stern der Dúnedain“ an Sam Gamdschie gegeben. Falls mit dem „Stern der Dúnedain“ der Elendilmir gemeint sein sollte, war dies sicher der zweite, der von Valandil. Doch könnte es sich bei dem 2Stern der Dúnedain“ auch um ein ganz anderes Schmuckstück gehandelt haben; er wird sonst nirgendwo erwähnt.

 

 

 

 

 

Juwel von Valandil

 

Der zweite Elendilmir. Ein weißer Edelstein in einem Stirnreif aus Mithril, den es in zwei verschiedenen Ausfertigungen gab. Elendil hatte den ersten Elendilmir von seiner Vorfahrin Silmarien geerbt, und sein Sohn Isildur trug ihn als Zeichen der Königswürde vonn Arnir. Dies ging bis auf eine Überlieferung aus Númenor zurück, auf die Geschichte von Erendis. Sie trug einen Diamanten in einem Stirnreif und den Beinamen Tar Elestirne, „Herrin mit der Sternenstirn“ (ihr Stein hatte aber nichts mit dem Elendilmir zu tun). Elendils Stein ging Isildur verloren, doch wurde für Valandil ein neuer gefertigt, den alle Könige von Arnor trugen, und es war jener, den Aragorn II. Elessar bei seiner Krönung trug. Doch fand er den ersten Elendilmir, den man verloren glaubte, als man den Turm von Sarurman aufbrach; Saruman musste die Leiche von Isildur oder dessen Besitz an sich gebracht haben. Normalerweise trug Aragorn weiterhin den Stein von Valandil, und nur zu besonderen Anlässen setzte er sich Silmariens Elendilmir auf. In der „Aufzählung der Jahre“ in Anhang zu B zu, „Herrn der Ringe“ heißt es, König Elessar habe 1436 AZ den „Stern der Dúnedain“ an Sam Gamdschie gegeben. Falls mit dem „Stern der Dúnedain“ der Elendilmir gemeint sein sollte, war dies sicher der zweite, der von Valandil. Doch könnte es sich bei dem 2Stern der Dúnedain“ auch um ein ganz anderes Schmuckstück gehandelt haben; er wird sonst nirgendwo erwähnt.

 

 

 

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unser K - Wurf

 

Katz aus Bruchtal Kulu aus Bruchtal
Kali aus Bruchtal Kale aus Bruchtal
Kane aus Bruchtal  

 

Katz:

Dieses zwölfte Gedicht (Originaltitel „Cat“) im Buch „The Adventures Of Tom Bombadil“ schrieb Tolkien 1955. Das Gedicht von Sam Gamdschie, wahrscheinlich eine Bearbeitung eines älteren Textes aus dem Auenland, beschreibt die Träume einer Katze, die darin zum gefährlichen Raubtier wird.

 

 

Kali:

Name von Merry in der Sprache der Hobbits, Kali als Abkürzung von Kalimac, was „fröhlich, freundliche“ bedeutet.

 

 

Kane:

Kane bedeutet „Tapferkeit“.

 

 

Kale:

Kale (Quenya) bedeutet „Licht“.

 

 

Kulu:

Kulu bedeutet „Gold“ in altem Quenya.

 

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unser L - Wurf

 

Luthien Tinviel aus Bruchtal Loni aus Bruchtal
Lorien aus Bruchtal Legolas aus Bruchtal

 

 

Legolas:

„Grünblatt“: Sohn von König Thranduil, des Königs der Waldelben von Düsterwald, einer der neun Gefährten der Gemeinschaft des Rings. Wieso ausgerechnet er die Elben vertrat und  nicht einer der viel mächtigeren Elben aus Imladris wie etwa Glorfindel (II), bleibt schleierhaft, Legolas war ein guter Bogenschütze und leidlicher Jäger, doch kein guter Kämpfer. Nach dem Ringkrieg lebte er in Ithilien. Er freundete sich während des Krieges mit Gimli an, und als er 120 VZ als letzter aus der Gemeinschaft des Ringes auf einem selbstgebauten Schiff nach Aman fuhr, nahm er Gimli mit.

 

 

 

 

Lorien (Valinor):

„Traumland“: Lorien heißen die Gärten und der Wohnsitz des Vala Irmo, der danach selbst auch meist Lorien genannt wird. Hier lebt er mit seiner Gattin Este, die tagsüber am See Lorellin schläft; hier erquickt er die Unsterblichen, wenn sie Ruhe und Erholung brauchen. Lorien ist der Bruder von Namo, der besser als Mandos bekannt ist; gemeinsam nannte man sie auch die Feanturi, die „Herren der Geister“. Lorien ist der „Herr der Gesichte und Träume“, zu seinem Gefolge gehörte als einer der weisesten der Maia Olorin, der in Mittelerde als Gandalf bekannt wurde. In einer früheren Konzeption durften ausgewählte Menschen in ihren Träumen Lorien über den Pfad der Träume besuchen; dies erinnert an die Rückseite des Mondes in Roverandom, wo manche Kinder der Menschen in ihren Träumen hinkommen.

 

Loni:

Zwerg aus dem Reich unter dem Erebor, ging 2898 DZ mit Balin nach Moria, 2994 bei der Verteidigung von Durins Brücke von Orks erschlagen.

 

Luthien Tinuviel:

Die schönste aller Elbenfrauen, was nicht verwundert, war sie doch eine Halbgöttin: Tochter von König Thingol von Doriath und Melian der Maia. Ihre Geschichte erzählt das Leithian – Lied, und in diesem Buch ist sie zu finden bei Beren, dem sterblichen Mann, den sie heiratete. Dunkelhaarig war Luthien, graue Augen hatte sie und eine wunderschöne Stimme, weshalb Beren sie „Tinuviel“ nannte, die Nachtigall. Wie Jahrtausende später Arwen und Aragorn begegneten sie sichunter Bäumen im Wald, und wie Arwen teilte sie das Schicksal ihres Mannes und wurde sterblich. Anders aber als Arwen, die kaum aktiv wird, war sie eine tatkräftige und sehrmächtige Frau. Wie Rapunzel setzte sie ihr Haar zur Flucht ein, nachdem ihr Vater sie auf einem Flett auf einem Baum gefangen setzte, um zu entfliehen. Ihre Magie und ihr Zauber waren derart mächtig, das sie mit ihren Liedern der Macht nicht nur Carcharoth und sogar Melkor einschläfern konnte, sie war mächtig genug, den Turm von Tolin-Gaurhoth niederzureißen und Saurons Banne zu zerstören. Und schließlich bewegte sie mit ihrem Gesang sogar Mandos und konnte ihren Geliebten von Tide zurückholen. Luthien ist ein Höhepunkt in Tolkiens Geschichten, und dies wundert nicht, wenn man weiß, dass er die Geschichte in den Grundzügen 1917 nach gemeinsamen Waldspaziergängen mit seiner Frau schrieb, die für ihn tanzte und sang; diese Geschichte ist eine der schönsten Liebeserklärungen der Weltliteratur. Und auf dem Grabstein des Ehepaars Tolkien steht zu lesen: Edith Mary Tolkien – Luthien; John Ronald Reuel Tolkien – Beren.

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unser M - Wurf

 

 

Marmariel aus Bruchtal Manwe aus Bruchtal
Merry aus Bruchtal

 

 

 

Manwe: (Quenya) "der Gute, der Gesegnete": der höchste der Valar und der Aratar, Bruder von Melkor, vertritt Ilúvatar auf Erden, dessen Absichten er am besten versteht. Sein Sitz ist der Oiolosse, der höchste Gipfel des Taniquetil, den er gemeinsam mit seiner Gattin Varda bewohnt. Manwe ist vergleichbar dem Zeus der Griechen und dem Odin der Germanen, wie bei diesen sind es Vögel, die ihm dienen und ihn informieren, Manwes Adler. Doch ist er viel ruhiger als diese beiden, nicht so cholerisch oder gar fremdgehend. Manwe ist geradezu langweilig gut und skandal - los, ein Musterbild von einem Gott. Er greift selten direkt ein, sondern er lässt tun oder verkünden, durch Eonwe, seinen Herold, oder durch Mandos oder im Dritten Zeitalter durch die Istari. Und als es wirklich mal hart auf hart kommt, beim Angriff der Númenórer auf Valinor, legt er die Macht nieder und lässt Ilúvatar machen. E ist der Harmonieverwalter, der für die absolute Gleichförmigkeit steht; eine nur von ihm gestaltete Welt wäre wahrscheinlich todlangweilig. Man nennt ihn auch Súlimo (der Atmer), Herr der Lüfte, der Winde und Wolken, Herr der Vögel, den "Ältesten König" und den König von Varda, Valahiru, Valatúru und Valwe.

 

 

Merry: (Meriadoc) Brandybock: Ein Hobbit aus dem Auenland (2982 DZ bis nach 65 VZ = 1382 bis nach 1485 AZ), Sohn von Saradoc Brandybock und Esmeralda Brandybock (geborene Tuk), Herr des Bucklandes 1432 bis 1484 AZ, genannt "der Prächtige". Jugendfreund von Frodo, ging mit diesem auf die Fahrt zur Vernichtung des Herrscherrings. Mit seinem Vetter Pippin von Orks aus Isengard gefangengenommen, sie konnten sich bei Fangorn befreien und freundeten sich mit Baumbart an. Von ihm erhielten sie einen Ent - Trank, der sie später wachsen ließ. Merry wurde Knappe von König Théoden von Rohan und überwand mit Èowyn in der Schlacht auf dem Pelennor den Schwarzen Hexenmeister, den obersten der Nazgûl. Dafür wurde er zum Ritter von Rohan geschlagen und bekam von Èowyn das Horn der Mark geschenkt. Einer der Anführer bei der Befreiung des Auenlandes, ab 1432 Herr von Bockland und ab 1434 Ratsherr des Nördlichen Königreichs. 1484 AZ (64 VZ) legte er sein Amt nieder, reiste mit Pippin nach Rohan und nach dem Tod von Èomer nach Gondor, wo beide einige Jahre später starben und in der Königsgruft beigesetzt wurden. er hinterließ einige gelehrte Schriften: eine "Kräuterkunde des Auenlandes", eine "Jahreserzählung" und das Werk "Alte Wörter und Namen im Auenland".

 

 

Mamariel: Im Film gibt Galadriel Frodo das Licht ihres geliebten Sterns Mamariel. Dies möge ihn schützen und ein Licht an einem dunklen Ort sein.

 

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unser N - Wurf

Nenar aus Bruchtal Narsil aus Bruchtal
Nenya aus Bruchtal Narya aus Bruchtal
Nerwen aus Bruchtal

 

Narya: (der Große) Der dritte der drei Ringe der Elben, die Celebrimbor geschmiedet hatte, der "Ring des Feuers", genannt auch der "Feurige Ring", der "Große Ring", der "Rote Ring" oder der "Ring des Rubins", gefertigt aus einem unbekannten Metall und besetzt mit einem stark leuchtenden Rubin (eine Variante der Edelsteinart Korund; die blau gefärbte ist der Rubin, wie er den "Ring des Wassers" Vilya schmückte). Dieser Ring besaß die Macht, Herzen zu entflammen und Entschlossenheit zu stärken. Der erste Träger des Ringes war Gil - galad (er trug auch Vilya), der ihn von Celebrimbor erhalten hatte. Er gab ihn vor dem Krieg des Letzten Bündnisses an Cirdan weiter, und dieser übergab ihn nach dessen Ankunft Gandalf, da er einer der wenigen war, die um die Natur der Istari wussten.

 

 

Narsil: "Sonne und Mond": Das Schwert von Elendil, von dem Zwergenschmied Telchar von Nogrod geschmiedet. Auf der Klinge war die Valacirca eingraviert, zwischen einer Mondsichel und einer Sonne, den Zeichen von Isildur und Anárion. Es zerbrach, als Elendil von Sauron erschlagen wurde. Das Schwert wurde in Imladris für Aragorn neu geschmiedet, das war eine heikle Angelegenheit, da die Klinge mit magischen Runen versehen war (das Schwert hatte keine eigene Magie, aber es schützte den Träger vor Magie). Aragorn nannte das Schwert Andúril, und es leuchetete wieder wie zuvor als Narsil. Die Auswahl des Königserben durch ein Schwert erinnert an König Artus und sein Schwert Excalibur.

 

 

Nerwen: (Quenya) "Mannmädchen": der Name, den Galadriel von ihrer Mutter erhielt.

 

 

Nenar: Name eines der Sterne, die Varda für das Erwachen der Elben an den Himmel setzte.

 

 

Nenya: Der zweite der drei Ringe der Elben, die Celebrimbor geschmiedet hatte, der "Ring des Wassers" der "Wässrige Ring", der "Weiße Ring", genannt auch der "Ring von Adamant" oder der "Diamantene Ring", gefertigt aus Mithril und mit einem einzigen weißen Diamanten besetzt, der ein schwaches Licht ausstrahlte, das die Trägerin zu einem unerträglich starken gleißenden Licht steigern konnte. Diesen ring übergab Celebrimbor direkt Galadriel, die er besonders schätzte; sie setzte ihn ein, um Lórien zu schützen, denn bei Nenya war die positive Magie des Bewahrens, Erhaltens und Schützens besonders stark ausgeprägt. Laut den "Nachrichten aus Mittelerde" war Nenya der mächtigste der drei Ringe, laut dem "Herrn der Ringe" war dies Vilya.

 

 

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unser O - Wurf

Oarni aus Bruchtal Orocarni aus Bruchtal
Onya aus Bruchtal Omar aus Bruchtal

 

Oarni: In der frühen Mythologie von Tolkien Meeresgeister, manchmal auch mit "Meerjungfrauen", also Nixen gleichgesetzt.

 

 

Onya: Kosewort "Mein Kind"

 

 

Orocarni: "Die roten Berge", die Berge im Osten von Mittelerde im Ersten Zeitalter, gelegen im Osten von Helcar.

 

 

Omar: In einer frühen Fassung der Valaquenta der jüngste der großen Valar, auch Amillo genannt.

 

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unser P - Wurf

Pallando aus Bruchtal

 

Pallando (Pallon): Einer der Istari, einer der Blauen Zauberer.

 

 

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unser Q - Wurf

Quenya aus Bruchtal

 

Quenya: "Hochsprache" der Elben, eine Sprache, die die Elben in Aman entwickelten. Von den Noldor nach Mittelerde gebrachte und dort außer in Gongolin nur noch als zeremonielle Hochsprache gebraucht, als Sprache der Gelehrten und Dichter und als Buchsprache, besonders nachdem Turgon ihren Gebrauch verboten hatte. Quenya umfasste die Dialekte Vanyarin, Telerin und Noldorin, von denen die ersten beiden nur in Aman gesprochen wurden. Quenya wurde auch Eldarin genannt, obwohl dieser Begriff eigentlich alle Elbensprachen meinte, außerdem Qenya, Qendya, Quendya, Quendisch, Parmalambe (Buchsprache), Tarquesta (Hochsprache) und Valinorisch. In Adûnaisch hieß Quenya Nimriyê, in Telerin Goldórin und Goldolambe, in der Sprache der Gnome Cweneglin und Cwedhrin. Tolkien selbst nannte Quenya manchmal "Elbenlatein", und erklärte, es mit Einflüssen aus dem Griechischen und dem Finnischen. Besonders das Quenya der späteren Jahre ist stark an das Finnische angelehnt.

 

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unser R - Wurf

Romen aus Bruchtal Ris aus Bruchtal
Rodwen aus Bruchtal Ros aus Bruchtal

 

Rodwen: (Sindarin) "Hohe Frau, Edle Dame"

 

 

Ris: (Sindarin) "Königin"

 

 

Ros: In den frühen Geschichten sowohl ein Name für Tol Eressea wie für dessen Hauptstadt

 

 

Romen: (Quenya) "Aufgang der Sonne, Osten", auch Name des Tengwar-Zeichen, das für "r" stand; in Mittelerde in fast allen Sprachen das Kurzzeichen für die Himmelsrichtung Osten.

 

 

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unser S - Wurf

Sari aus Bruchtal Sam aus Bruchtal
Sindar aus Bruchtal Smeagol aus Bruchtal
Sulimo aus Bruchtal Sell aus Bruchtal

 

 

Sari: "Feuer": Ein Name der Sonne bei den Valar

 

Sell: (Sindarin) "Tochter"

 

Sindar: (Quenya) "Grau Elben": So nannten die aus Aman zurückkehrenden Noldor alle Teleri-Elben, die sie in Beleriand vorfanden, ausgenommen waren die Avari und auch die Grünelben von Ossiriand. Woher der Name kommt ist nicht klar; er ist vielleicht eine Ableitung vom Beinamen von Thingol, Singollo, deutet aber eher auf die Stellung der Sindar zwischen "Lichtelben" und "Dunkelelben" hin. Auch "Elben der Dämmerung", "Elben des Zwielichts" und Grauelben genannt.

 

Smeagol: Ursprünglicher Name von Gollum

 

Sulimo: (Quenya) "der Atmer": Herr des Windes, Manwe

 

Sam: Ein Hobbit aus dem Auenland, geboren 1380 AZ, vielleicht am 6.April, als Samweis Gamdschie. Sohn von Hamfast Gamdschie, Gärtner bei Bilbo und später Frodo Beutlin. Begleitete Frodo auf seiner Fahrt zur Vernichtung des Herrscherrings bis zum Orodruin, ließ sich nicht abschütteln, auch wenn Frodo es versuchte, und befreite ihn aus der Gefangenschaft von Cirith Ungol und erwies sich als ausgesprochen treuer Helfer, zeitweise war er auch Ringträger. Nach der Rückkehr aus dem Ringkrieg heiratete er Rosie Kattun und bekam von ihr 13 Kinder. Er war am Wiederaufbau des Auenlandes sehr stark beteiligt, denn Galadriel hatte im Dünger aus Lorien mitgegeben, der das Wachstum aller Gewächse enorm beschleunigte, und vor allem eine Nuss des Mallorn, aus dem der neue Festbaum des Auenlands wurde. 1427AZ wurde Sam zum ersten Mal zum Bürgermeister gewählt, insgesamt sieben Mal, ehe er 1476 nicht mehr wollte. Ab 1434 war er Ratsherr des Nördlichen Königreichs, er führte das Rote Buch der Westmark. 1482, nach dem Tod seiner Frau, fuhr er auf einem Elbenschiff als letzter der Ringträger nach Aman. - Nach Auffassung von Tolkien ist Sam der am genauesten gezeichneten Charakter im "Herr der Ringe", er sieht ihn als Nachfolger Bilbos und aus dem "Hobbit", als den "echten Hobbit". Sam vergisst nie, dass er ein Abenteuer erlebt, das vielleicht die Welt verändert, aber für ihn ist es vor allem eine der sagenhaften Elbengeschichten, nach denen er sich immer gesehnt hat: "Ich möchte mal wissen, in was für einer Art Geschichte wir sind." Und er ist in mancher Hinsicht das Alter Ego des Autors. Tolkien sah sich selbst gerne als Hobbit: erd- und heimatverbunden, nicht sehr abenteuerlustig, dem technischen Fortschritt eher skeptisch gegenüber stehend, Liebhaber von Gemütlichkeit bei Bier, Pfeifenkraut und Kaminfeuer, und wenn auch kein Gärtner wie Sam, so mochte er doch Bäume mehr als alles andere. Und da Sam das Rote Buch fortschriebt, auf das sich Tolkien angeblich bezieht, ist er, wie Tolkien, nach Bilbo der zweite Autor und wie dieser "Mitautor" der Geschichte von Mittelerde, als deren "Ghostwriter" sich Tolkien gerne sah.

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Tom Bombadil aus Bruchtal

 

Tom Bombadil: "Meister von Wald, Wasser und Berg", so nennt ihn seine Gattin, die Nixe Goldbeere, er selbst nennt sich "Meister" mit "Macht über Geister". Eines der ältesten Wesen in Mittelerde (nicht das älteste, die Istarí sind mindestens genauso alt), genannt auch Iarwain Ben - adar, Forn, Orals, der Uralte und der Vaterlose. er ist zwar alt und weise und in seinem Wald ausgesprochen mächtig selbst Sauron hätte ihn erst besiegen können, wenn er den Rest der Welt beherrscht hätte, und er hat keine Probleme, Frodo und seine Gefährten vor dem Alten Weidenmann und den Grabunholden zu befreien. Doch vom Eindruck her erinnert er an eine Witzfigur, nur wenig größer als die Hobbits, in Feder und Hut, stets singend und Nonsens Texte von sich gebend, nur selten zu ernsten Gesprächen bereit. Tolkien selbst meint, Tom sei eines jener Rätsel, die es eben geben müsse. Man kann vermuten, dass er entweder in Maia ist, der sich in Mittelerde niederließ, oder noch eher einer der Schutzgeister, die auf Bitten von Yavanna gerufen wurden, um die Olvar zu beschützen. Er unterhält Kontakte zu Menschen und Hobbits, z.B. zu Bauer Maggot, den er in dem Gedicht "Tom geht rudern" freundlich "Alter Ackerkloß" nennt. Über seine Hochzeit mir Goldbeere berichtet das Gedicht "Die Abenteuer des Tom Bombadil".

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Ulmo aus Bruchtal Umbar aus Bruchtal
Uilos aus Bruchtal Undómiel aus Bruchtal

 

 

Ulmo: "Begießer, Regenmacher": Einer der acht Aratar und der zweitbedeutendste der Valar, der Herr der Wasser und König des Meeres. Er wohnte nicht in Valinor, sondern im Außenmeer, von wo er alle Gewässer der Welt regierte und sich oft auch noch in Mittelerde einmischte, als die Valar sich sonst zurückgezogen hatten, so sandte er Turgon und Finrod mehrmals Träume und erschien Tuor in Person, Wer seine weißen Muschelhörner Ulumúri hört, wird von unstillbarerer Meeressehnsucht erfasst. Zu seinen Untergebenen gehören Osse, Uinen und Salmar.

 

Uilos: "Die Weiße": kleine, weiße Blume mit glockenförmigen Blüten, auch Alfirin genannt und Simbelmyne (Rohan: Immertreu). Wuchs vor den Toren von Edoras und Gondolin und auf dem Amon Anwar, dem Halifirien, am Grab von Elendil dem Langen.

 

Umbar: "Schicksal, Verhängnis", auch Name des Tengwar Zeichens Nr. 6.

 

Undómiel: "Tochter der Abenddämmerung", übersetzt auch als "Abendstern", Beiname von Arwen, weil sie die schönste aller Elbinnen war während der Zeit des Schwindens der Elben.

 

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Valar aus Bruchtal Vardo aus Bruchtal
Varda aus Bruchtal Vanya aus Bruchtal

 

 

Valar: "Die welche Macht haben" oder kurz "die Mächte", Einzahl Vala: jene großen Ainur, die nach der Erschaffung von der Ea in die Welt hinabstiegen, wie es in der Ainulindale beschrieben wird. Beherrschen die Welt und die geringeren Auinur, die Maiar. Die obersten sind die 9 Aratar, die weit über allen anderen stehen, von den weiblichen und männlichen Valar werden jeweils die sieben mächtigsten als "Könige" und "Königinnen" der Valar bezeichnet, diese sind Manwe, Ulmo, Aule, Orome, Mandos Lórien und Tulkas sowie Varda, Yavanna und Nessa. Über diese 14 ist einiges bekannt, wie viele Valar es insgesamt gab, hingegen nicht. Die Valar werden auch manchmal als Götter bezeichnet, und sie ähneln auch stark den Göttern anderer Mythologien. Durch ihren Eingang in die Welt nahmen sie eine Gestalt an, die ihre Fähigkeiten und ihren Charakter widerspiegelte, das galt auch für ihr Geschlecht, und so waren auch Ehen möglich. Da alle Ainur von Ilúvatar geschaffen wurden scheint es zunächst unverständlich, wieso manche als Geschwister bezeichnet werden (z.B. Manwe und Melkor); wie die Ehe unter den Ainur stellt dies wahrscheinlich einen Versuch dar, besonders innige Verhältnisse zwischen ihnen in eine uns verständliche Form zu übersetzen, vielleicht hängt es aber auch damit zusammen, wie Ilúvatar die Ainur geschaffen hat. Zudem hatte Tolkien in frühen Versionen einige Maiar und Valar als Kinder von anderen geplant, z.B. Erinti, Boldorin und Amillo; in der endgültigen Mythologie hatten die Ainur keine Kinder aus Beziehungen untereinander, es gab nur eine Tochter aus der Maia - Elben  Beziehung Melian - Thingol (Lúthien). 13 der großen Valar lebten in Valinor, nur Ulmo nicht, der seine Hallen im Außenmeer hatte. Alle anderen Valar scheinen auch in Valinor gewohnt zu haben mit Ausnahme der in den frühen Geschichten erwähnten Erinti, Noldorin und Amillo, von denen es ausdrücklich heißt, sie seien die einzigen Valar gewesen, die Valinor verlassen hatten; sie lebten auf Tol Eressea. Im "Máhanaxar", dem Ratsring oder Schicksalsring vor den Toren der Stadt Valimar (oder Valmar) fällten die Valar ihre wichtigen Entscheidungen. Wenn Tolkiens These stimmen würde, dass Mittelerde unsere Welt ist, dann herrschten die Valar immer noch; und vielleicht ließen sich aus gelegentlichen Eingriffen oder Erscheinungen dann die Mythologien etwa der Griechen oder Germanen erklären.

 

 

Vardo: "Fürst"

 

 

Varda: "Die Erhabene, die Hohe, die Herrschende": die Höchste der Valier, eine der Aratar und Gemahlin von Manwes Gemahlin, mit dem sie auf dem Taniquetil wohnt. Sie hat viele Sterne an den Himmel gesetzt und war an der Schaffung von Sonne und Mond beteiligt. Ihr Reich ist Ilmen. Von den elben in Mittelerde oht unter ihrem Sindarin - Namen Elbereth angerufen, andere Namen für sie sind Elentári (Sternenkönigin), Tintalle (Sternenfacherin), Herrin der Gestirne, Königin der Valar und Immerweiße.

 

 

 

Vanya: "hell, schön"

 

 

 

 

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unser W - Wurf

Wotan aus Bruchtal Wiruin aus Bruchtal
Wéra aus Bruchtal Wilwarin aus Bruchtal

 

Wotan: "Odin" Unter den Göttern der Germanen (Allvater ausgeklammert) der höchste Gott, bekannt als Wodan, Wóden, Wotan oder Wuotan. Fälschlicherweise manchmal mit Allvater verwechselt. In der frühen Mythologie wird er manchmal mit Manwe gleichgesetzt, und einmal führt Eriol seine Abstammung auf Wóden zurück. Herrscher der anderen Götter, Kriegsgott und Herr in Walhall; Schlachtenlenker, der aber selbst nicht an den Kämpfen teilnimmt. Mit seinem mächtigen Speer Gungnir bezeichnet er die Männer, denen er den Tod bestimmt hat, diese werden von den Walküren nach Walhall gebracht. Gott der Weisheit, der Dichtkunst und der Magie: Um aus Mimir, der Quelle der Weisheit, trinken zu dürfen, opferte er ein Auge. Seine Gemahlin ist Frigg oder Freya, sein ältester Sohn der Donnergott Thor. Auf seinen Schultern sitzen die zwei schwarzen Raben Hugin, der Gedanke, und Munin, das Gedächtnis, die ihm alles Wichtige zutragen (wie bei Manwe die Adler). In heiligen Nächten jagt Odin auf seinem weißen achtfüßigen Ross Sleipnir mit seinem Gefolge in wilder Jagd durch die Lüfte, immer dabei sein Speer Gungnir und sein Ring Draupnir. Oft steigt er in menschlicher Gestalt mit breitkrempigem Hut auf die Erde zu den Menschen. Odin ist wie die anderen Asen sterblich; er wird bei der Götterdämmerung von Fenriswolf verschlungen.

 

Wéra: "eigen, privat", ältere Form von Véra

 

Wiruin: Ein früherer Name für Ungeliant, aber auch der Name eines großen Strudels nahe der Helcaraxe

 

Wilwarin: "Schmetterling": ein Sternenbild, vielleicht Cassiopeia, von Varda für das Erwachen der Elben an den Himmel gesetzt.

 

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